Tuesday, 23 December 2008

The gains

Was nehme ich also mit aus dieser Zeit...

  • Denmark is awesome!

  • Viele neue Ideen für spaßige und kreative und auch "etwas andere" sportliche Aktivität.

  • Soziologie muss nicht prinzipiell ödeschnöde sein - es ist spannend die Gesellschaft zu beobachten und Menschen versuchen einzuschätzen.

  • You are your own master of Life !!

  • Gesundheitsförderung kann mehr sein als Ernährung und Sport - dazu gehört auch Entspannung, den Kopf frei bekommen, sich ausleben, Neues entdecken, Sinneserfahrungen, sich besinnen, Shosholoza singen...

  • Weblog und Portfolio - pädagogisch wertvoll, kann einen in den Wahnsinn treiben, aber dennoch machbar.

  • Dänisch ist knuffig!

  • Grenzerfahrungungen erweitern den Horizont!

  • Für mich persönlich war es in jeglicher Hinsicht eine riesen Bereicherung - ich habe mich selbst besser kennengerlernt.

  • Ich denke ich bin etwas selbstbewusster, selbsständiger und yanz wichtisch! more "leaned back"...

  • Es ist schön wenn immer somebody around ist - das WG-Leben schmeckt mir :-)

  • Käse mit Marmelade isst sich verdammt gut.

  • Ich muss kochen lernen!

  • Man kann auch von Luft und kylling leben ;-)

  • Feiern geht mindestens bis zu 3x am Wochenende.

  • Nie mehr als unbedingt muss, aber einer geht noch...

  • Es ist nicht alles so kompliziert... Man kann auch joggen wenn it's raining cats and dogs und Spaß an Situps einfach auch ohne Matte auf dem Boden haben.

  • Leistung ist nicht alles, man muss nicht immer konkurrieren, alle Menschen sind gleich, das Glas ist halb voll! (ein paar Auszüge aus der Mentalität)

  • Dänen sind süß!

  • Es lohnt sich so sehr über seinen Schatten zu springen um Neues zu entdecken!!!

Tusind Tak

Ich möchte gerne noch ein paar dicke Dankeschöns hinaus senden...An die vielen lieben Dänen, die uns so offen, freundlich und interessiert begegneten! An unseren Mentor Jørn, der weder Kosten noch Mühen scheute, damit wir ein rundherum lehr- und erfahrungsreiches Auslandssemester erleben durften und uns dabei auch noch unglaublich wohl fühlten. An unsere herzallerliebsten Buddies Nanna & Claus, die uns praktisch adoptierten, die so selbstverständlich für uns da waren und mit denen wir sooo viel gelacht haben! Und natürlich an meine lieben Sieben, die WG-Gsundi-Truppe... Ihr Spätzleschätzles seid mir arg arg ans Herz gewachsen! Ich bin so froh und dankbar diese wahnsinns Zeit mit euch erlebt und geteilt zu haben - das kann uns keiner mehr nehmen ;-)

Sunday, 21 December 2008

Back Home

Nach laaanger aber völlig problemloser Fahrt sind wir also zurück in der Heimat. Zumindest körperlich... der Kopf wird vermutlich noch einige Zeit brauchen! Es herrscht wildes Gefühlswirrwarr... Also rein in den Weihnachtstrubel und sich Zeit geben :-)


~Merry Christmas~Frohe Weihnachten~ ~Glædelig Jul~

Saturday, 20 December 2008

Der Abschied

Mit dem Donnerstag Nachmittag wurde es dann "ernst"... Zum Abschluss waren wir noch einmal bei Jørn und seiner Frau zu einem "hyggeligen" Essen eingeladen - ganz landestypisch gab es smørrebrød. Es war einfach wieder unglaublich nett und cozy:-) Aber das endgültige Goodbye sagen von unserem lieben Mentor fiel allen sichtbar schwer. Daraufhin ging es Schlag auf Schlag... Ein Ade folgte dem Nächsten... emotionale Überforderung, inklusive Tränen (reichlich!)... Packen und Schlafen wurde so weit wie möglich rausgeschoben und auf ein Minimum reduziert. Nicht nehmen ließen wir uns ein letztes gemeinsames Frühstück am Freitagmorgen! Die Essensreste schweren Herzens entsorgt, verschenkt oder aufgedrängt;-) Die Autos vollgestopft bis unters Dach - allzu eilig hatten wir es ehrlichgesagt nicht aber die Fahrt gen Süden konnte losgehen. Unsere so lieb gewonnenen Buddies Nanna und Claus kamen sogar nochmal vorbei und winkten bis wir um die erste Kurve fuhren...

Nächtliche Festivitäten

Man ist nur einmal jung... Wer arbeiten kann, kann auch feiern... Man muss auch mal abschalten... Die Nächte sind zum Tanzen da... Ausbau interkultureller Kompetenzen...
Ein Fest kommt selten allein... :-)
Hierbei sind so viele nette Schnappschüsse entstanden, die hier nun auch ihr Plätzchen finden sollen!
BubbleShare: Share photos - Easy Photo Sharing

Die letzte Woche

Unfassbar aber wahr, die letzte Woche war also angebrochen...
Den Dienstag - den Tag der Wahrheit - haben wir alle unbeschadet überstanden! Nach anfänglichen technischen Startschwierigkeiten, lief das Ganze wie geschmiert. Sechs Stunden lang, eine Knaller-Präsentation nach der anderen. Da flogen die Daten und Fakten nur so und alle Themen griffen wunderbar ineinander. Es war wirklich sehr interessant zu sehen was jeder in der letzten Zeit auf die Beine gestellt hatte und jedem Vortrag - ob nun, Bindge Drinking, Einfluss der Werbung, Adipositas, Integration behinderter Kinder, Sport und Umwelt, Sportliche Aktivität Jugendlicher oder Gesundheitsförderungsprogramme der WHO - allem lauschte man gebannt! Toll gemacht, Leutz :-)
Nachdem diese Hürde nun also genommen war, stand abends unsere Farewell-Party an... Da wurden lecker Häppchen geschmiert, yummi Nudelsalat fabriziert, unsere Hütte gewienert und die eigens zusammengestellte Deko liebevoll zurechtgerückt;-) Ein schöner und zugleich trauriger Abend... der Abschied rückt näher...
Recht schwerfällig begann dann der Mittwoch. Der Sportunterricht im Kraftraum ließ ein wenig die Lebensgeister zurückkehren. Im Anschluss stand Evaluation auf dem Programm. Zusammen mit Jørn und Tove Heidemann ließen wir die vergangenen Monate revue passieren und reflektierten jegliche Aspekte des Auslandssemesters.
Der Donnerstag stand dann ganz im Zeichen von Weihnachten. Vormittags gab es für alle Dozenten und Studenten des UCSyd einen kurzweiligen aber schönen Gottesdienst im Dom. Wobei wir auch in den Genuss von "Stille Nacht, heilige Nacht" auf dänisch kommen - anders, aber hübsch:-)

Monday, 15 December 2008

Die Präsentation

Die mündliche Präsentation morgen macht uns allen ein wenig zu schaffen... Spürbare Unsicherheit und leichte Nervosität liegt in der Luft :-) Alles wird nochmal durchgelesen, die Zeit gestoppt beim "mit sich selbst reden" und Merkzettelchen geschrieben...

@ all: Durchatmen die Devise - bald ist es geschafft!

Saturday, 13 December 2008

Reflexion

Rückblickend betrachtet empfinde ich diese Form des arbeitens, das sogenannte "Portfolio" als lehrreich und effektiv. Man arbeitet sehr frei und hat wenig konkrete Vorgaben, was ich eigentlich als sehr postiv bewerten würde, es ist mir persönlich allerdings sehr schwer gefallen mich darauf einzulassen. Ich hab mich bis zum Schluss ziemlich unsicher gefühlt, weil man so viel selbst entscheiden musste und nicht genau weiß, was die Prüfer hören wollen. Aber darum soll es ja angeblich nicht gehen, sondern eher darum selbst etwas zu erarbeiten, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen und zu reflektieren. Ich hoffe sehr den Anforderungen gerecht zu werden...
Als problematisch habe ich auch empfunden, dass man kaum (deutsche) Bücher zur Hand hatte und hauptsächlich mit Internetquellen gearbeitet hat. Eine weitere kleine Schwierigkeit für mich war, dass ich keinen Drucker hatte, um mir besonders gute Seiten auszudrucken um dann anstreichen zu können. Beim nächsten Mal müsste ich eine bessere Struktur in das gesammelte Material bringen, ich habe immer gespeichert und gespeichert und irgendwann verliert man da den Überblick. Dadurch, dass man gleichzeitig an der Materialsammlung, am Weblog und an der Präsentation gearbeitet hat, hatte man mehrere "Baustellen" auf einmal - eine logistische Herausforderung! ;-)
Aber im Großen und Ganzen bin ich froh, diese Form der Evaluation kennengelernt zu haben. Ich habe auf alle Fälle einiges gelernt dabei. Ob nun zu meiner Thematik, bezüglich dem Umgang mit Power Point oder über meine persönliche Arbeitsweise.

Thursday, 11 December 2008

Portfolio - Ende in Sicht

Nachdem gefühlte Ewigkeiten vergangen sind, die man nur vor dem Laptop verbracht hat, noch die ein oder andere Krise oder Auseinandersetzung mit der Technik überstanden hat... kristallisiert sich nun so langsam das Endprodukt heraus. Die Präsentation steht soweit, vielleicht noch ein bisschen Feinschliff an der ein oder anderen Folio aber dann muss man irgendwann einfach auch einen Punkt dran machen! Das Ganze muss dann noch das ein oder andere Mal durchgesprochen werden und ich muss mir ein paar Notizen machen um beim Erzählen nicht den roten Faden zu verlieren und um mich an etwas fest zu halten... ;-)
Kurzer "Blitz" - wie geht es mir momentan also damit: Auftrieb und Erleichterung bezüglich der Power Point Präsentation, der Endspurt läuft; allerdings Bammel bezüglich der Präsentation an sich - passt das von der Zeit, ist der Inhalt nachvollziehbar, ausreichend und interessant...??

Wednesday, 10 December 2008

Essen und Getränke - Grenzüberschreitend


Gleich am Anfang unseres Auslandsemesters und nun zum Schluss nochmal wurde die dänische Küche gekostet und eigenständig unter fachmännischer Anleitung der Kochlöffel geschwungen! Voller Vorfreude auf leckere, süße, dänische Weihnachtsleckereien ging es in das heutige Seminar. Enthusiastisch und voller Hingabe wurde der Ris a la mande (ein unglaublich leckerer Milchreis mit gehackten Mandeln und einer ganzen Mandel - wer die findet bekommt ein Geschenkle (Anmerkung am Rande: inklusive Kalorien für die nächsten drei Tage...) kalt gerührt, die Æbleskiver (es wurde in einem vorherigen Post berichtet und definiert...) mit Liebe fabriziert, Pebernødder und Julekagefigurer mit allem Fingerspitzengefühl gerollt und ausgestochen! Die Krönung natürlich: das anschleißende gemeinsame urgemütliche verputzen des Ganzen!
Dem Nachmachen zu Hause steht also nichts mehr im Wege - es darf sich schonmal vorgefreut werden ;-)

Sunday, 7 December 2008

AGEV

Die Arbeitsgemeinschaft für Ernährungsverhalten e.V. (AGEV) hat sich mit der Entwicklung der Nachfrage nach Lebensmitteln bei Jugendlichen befasst und schreibt zum Aspekt des Markenbewusstsein, zum Interesse an Ernährungsfragen und zum Ernährungsverhalten:

Im Jugendalter wird das Markenbewusstsein ausgeprägt, was in Verbindung steht mit den Bezugsgruppen (Peer Groups), zu denen Jugendliche sich zugehörig fühlen bzw. von denen sie sich unterscheiden wollen.
Die TOP 10 der favorisierten "Food Marken" sind (1) Magnum, (2) Duplo, (3) Haribo Fruchtgummi, (4) Milka, (5) Funny Frisch chipsfrisch, (6) DeBeukelaer Prinzen-Rolle, (7) Fanta, (8) Punica, (9) Coca-Cola, (10) Nesquick-Pulver (14-17-jährige).
Es zeigt sich, dass Jugendliche die allgemeinen Ernährungsregeln kennen. Für sie sind Obst, Gemüse und Milch "gesunde" Lebensmittel. Ein zu hoher Fettkonsum wird als ungünstig für Körpergewicht und Gesundheit beurteilt. Im Essverhalten spiegelt sich dies allerdings nicht wider.
In einer Liste der beliebtesten Speisen liegen Pizza, Nudel-/Teiggerichte (Spaghetti, Lasagne, Ravioli) Süßigkeiten und süße Speisen (Cornflakes, Eis) Fast Food (Pommes frites, Frikadellen), Artikel des Zwischendurchverzehrs (Popcorn, Kekse) vorne. Obst (Äpfel und Trauben) haben ebenso hohe Präferenzen, weniger das gekochte Gemüse.

Quelle: http://www.agev-rosenheim.de/wissenswertes/ev/lm-nachfrage/jugendliche.htm#Markt (Zugriff: 7.12.08)

Saturday, 6 December 2008

Healthy ist Hip ?!

Auch youtube.com bietet einiges an Inspiration... Anbei zwei Filmchen zum Thema (nett, allerdings ließe sich eventuell an der schauspielerischen Leistung zumindest im zweiten Filmchen noch feilen...). Wirft natürlich die Frage auf, ob das Wege sein können um Teens zu motivieren, kann man mit Hilfe von Comics (für die Jüngeren) oder mit Anspielung auf Attraktivität (für die etwas Älteren) das Interesse wecken??



Nikolausi

Auch wenn der 6. Dezember hier in Dänemark für Jedermann ein Tag wie alle anderen ist - für uns ist und bleibt das der Nikolaustag, soviel Patriotismus is drin ;-)
Mir drängt sich in diesem Moment die Frage auf: Was steckt eigentlich hinter diesem Tage???
Hier (ratzfatz "nachgeschlagen") die Antwort:
Am 6. Dezember besucht Sankt Nikolaus die Kinder. Historisch gesehen war die Person des Nikolaus der Bischof von Myra (liegt an der türkischen Mittelmeerküste). Er lebte im vierten Jahrhundert. Er wurde aufgrund seiner Güte verehrt. Dieser Wesenszug kennzeichnet auch die vielfältigen Nikolausüberlieferungen. Seit dem beginnenden 19. Jahrhundert wird die Nikolausgestalt immer mehr verweltlicht und wird schließlich zum Weihnachtsmann.
So... nun wissen wir das also auch...
Aber eigentlich sagen wollte ich, dass der Nikolaus auch hier, überraschenderweise und zur riesen Freude aller, sogar gleich mehrfach vorbeischneite ;-) da waren wir wohl ganz besonders brav, hmm?! Dankesön!!

Friday, 5 December 2008

Kopfsalat

Der Kopf brummt und es herrscht ein wildes Durcheinander in meinem Hirn... Inzwischen hab ich einige viele Artikel, Statements oder Broschüren gelesen, immer wieder stößt man auf etwas Neues, noch mehr Infos, noch mehr Interessantes... und ich hab bestimmt schon wieder Wichtiges vergessen oder verloren und hab ein wenig das Gefühl den Überblick oder meinen roten Faden zu verlieren. Ich hab das Gefühl an zehn Baustellen gleichzeitig zu arbeiten, hab die Sorge keine richtige Struktur in das Ganze zu bekommen und mit dem Thema zu langweilen. Wie man vielleicht herauslesen kann: Anflügchen von Panik keimen auf... Aaaber blick nach Vorne: Ich versuche nun meine Präsentation auf Power Point ganz konkret zu beginnen, alles etwas einzugrenzen und das Ganze in eine Form zu pressen!

Thursday, 4 December 2008

Die BzgA

Auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bin ich auf folgende Infomaterialien/Fachhefte gestoßen, die komplikationslos als pdf-Datein runter zu laden waren. Es werden Projekte und eine Studie vorgestellt und es wird thematisch die Bedeutung des Essens für Jugendliche im sozialen Kontext und Ernährungsgewohnheiten von Jugendlichen aufgegriffen.

Gesundes Essverhalten gehört ebenso wie Bewegung und Stressregulation zu den wichtigsten Gesundheitsressourcen. Dies gilt insbesondere für Heranwachsende, da in dieser Entwicklungsphase eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Voraussetzung für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit darstellt. Zusätzlich wird im Kindes- und Jugendalter das Verhalten entscheidend geprägt und beeinflusst damit Gesundheit und Wohlbefinden im späteren Alter. Gerade die Ernährungsgewohnheiten von Jugendlichen werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft mit Fast Food identifiziert und - gerade unter dem Gesichtspunkt der Zunahme von Übergewicht und Adipositas - negativ betrachtet.

Quelle: http://www.bzga.de/?uid=5553efc22ed072ff95f33549ba7da532&id=medien&sid=58&idx=1494 (Zugriff: 4.12.08)

Neben Bewegungsmangel gehört falsche Ernährung heute bei vielen Jugendlichen zu den wesentlichen Ursachen für Gesundheitsstörungen, die oftmals bereits die Weichen für ernsthafte Erkrankungen im Erwachsenenalter stellen. Übergewicht, Ess-Störungen, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hier beispielhaft zu nennen. Gleichzeitig wird das Ernährungsverhalten wesentlich im Kindes- und Jugendalter festgelegt und bleibt auch im Erwachsenenalter erstaunlich stabil. Eine gelungene Beeinflussung jugendlichen Ernährungsverhaltens könnte sich deshalb nicht nur positiv auf die Gesundheit im Jugendalter auswirken, sie könnte auch wesentlich dazu beitragen, schwierige „Umlernprozesse“ im Erwachsenenalter zu vermeiden.Vor diesem Hintergrund haben die Autoren der als Fachheft 20 vorliegenden Studie das Essverhalten von 13- bis 16-jährigen Jugendlichen und deren Lebensweisen empirisch untersucht. Ziel dieser im Auftrag der BZgA durchgeführten Untersuchung war es, genauere Kenntnis über die Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen zu gewinnen, und hieraus mögliche Ansatzpunkte für die gesundheitliche Aufklärung abzuleiten.

Quelle: http://www.bzga.de/?uid=5553efc22ed072ff95f33549ba7da532&id=medien&sid=58&idx=1012 (Zugriff: 4.12.08)

Absch(l)uss in Aabenraa

Das letzte Mal Tanz&Drama, once more ein bisschen verrückt sein...
Aus den gelernten Komponenten der letzten Wochen sollten wir nun zum Schluss eine Mini-Vorführung in Kleingruppen zusammenstellen, dabei wurden folgende vor Kreativität sprühenden Ideen geboren :-)
Resümee: Ein Seminar der etwas anderen Art... Viel gelernt, den Körper erfahren, aus sich raus gegangen, überwunden, den Rythmus gelebt, los gelassen...

Wednesday, 3 December 2008

aktiv rundt i danmark

Heute hat uns der Referent Anders über die Kampagne "Aktiv durch Dänemark" berichtet. Es handelt sich um die größte Gesundheitskampagne für Kinder. Sie ist aus dem allseits bekannten Problem heraus entstanden, dass es immer mehr übergewichtige und adipöse Kinder gibt und ein "bewegter Alltag" für sie mehr und mehr zum Fremdwort wird.
Das Projekt richtet sich an Kinder zwischen der 1. und 10. Klasse. Schulen werden angeschrieben und es wird sehr ansprechendes Infomaterial zugesandt. Anschließend entscheiden die Lehrer ob sie mit ihrer Klasse daran teilnehmen möchten. Die Teinahme ist kostenlos - finanziert wird das Ganze von Sponsoren (dieses Jahr handelte es sich dabei um rund 2 Millionen DK). Inzwischen sind über 100 000 Kinder in dem Projekt involviert. Der Focus der Kampagne liegt hauptsächlich auf Bewegung. Sind die Kinder angemeldet gibt es weiteres Infomaterial nach Hause an die Eltern. Die Kinder können Smilies sammeln für schulische und außerschulische sportliche Aktivitäten (z.B. Rad fahren, Rennen oder einfach der Weg zur Schule). Je mehr Smilies man sammelt desto schneller bewegt man sich auf einer dafür angefertigten Landkarte von Dänemark. Für jedes zurückgelegte weitere Stück gibt es als Belohnung eine kleine Geschichte. Man kann in Wettbewerb mit anderen Klassen oder Schulen treten. Zur weiteren Motivation dient die Kuh Carla, die die Kinder auf dieser "Reise" begleitet. Außerdem gibt es Geschenke von den Sponsoren zu gewinnen. Drei Wochen lang dauert das Ganze und wird einmal im Jahr angeboten.
Die Kampagne findet große Resonanz, findet von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer und inzwischen kommen Medien und Politiker von sich aus um sich daran zu beteiligen.
Ein hoch hoch interessantes Projekt!

siehe: http://www.aktivrundti.dk/

Obst und Gemüse für alle

Ganz aktuell... Ende November gab es die Einigung, zu einem europäischen Schulobstprogramm. Mit dem Schuljahr 2009/2010 werden jährlich 90 Millionen Euro für die Verteilung von Obst und Gemüse an Schulkinder zur Verfügung gestellt.

„Obst und Gemüse spielen im Rahmen einer gesunden Ernährung eine große Rolle. Das europäische Schulobstprogramm kann dazu beitragen, dass sich unsere Kinder gesünder und besser ernähren und das auch langfristig. Denn die Ernährungsgewohnheiten werden schon in jungen Jahren geprägt“, sagte Bundesernährungsministerin Ilse Aigner heute in Brüssel nach der politischen Einigung des Agrarministerrats der Europäischen Union auf ein europäisches Schulobstprogramm.Mit dem Schulobstprogramm werden beginnend mit dem Schuljahr 2009/2010 jährlich 90 Millionen Euro für die Verteilung von Obst und Gemüse in Kindergärten und Schulen zur Verfügung stehen.
„Damit das Schulobstprogramm möglichst erfolgreich wird, werden wir neben der Verteilung von Obst und Gemüse auf Information und Aufklärung setzen. Dabei wird die Einbindung von Lehrern und Eltern ein wesentliches Element sein“, so Bundesministerin Aigner weiter.
Wie das Programm in Deutschland konkret umgesetzt werden kann, wird in den nächsten Monaten Gegenstand von Beratungen zwischen Bund und Ländern unter Einbeziehung der relevanten Akteure sein.

Na, da können wir ja mal gespannt sein!

Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Pressemitteilung Nr. 185 vom 20.11.2008
http://www.talkingfood.de/presse/presseschau/TITEL-Einigung_auf_ein_europäisches_Schulobstprogramm,5075.html (Zugriff: 3.12.08)

Tuesday, 2 December 2008

Håndbold intensiv

Gestern wurden wir von Claus (unserem Vize-Buddie sozusagen:) in die Geheimnisse des Handballsports eingewiesen. Etwas präziser: 4 geschlagene Stunden knallhartes gratis Training vom Profi! Von der ersten bis zur letzten Minute war alles durchdacht und geplant. Sogar für die eineinhalb Minütigen Päuschen standen ganz sportlergerecht Obststückchen parat. Von der korrekten Wurftechnik über den Sprungwurf bis hin zum Antäuschen und Austricksen - alles im Lehrplan mit drin. Kleiner Haken an der ganzen Sache... ich und Handball sind alles andere als ein Dreamteam - aber man ist ja lernwillig (wenn auch in diesem Falle unfortunately nicht unbedingt lernfähig...). Mit der Erkenntnis: Beim Handball gehts nicht zimperlich zur Sache (aber Indianer kennen ja bekanntlich keinen Schmerz...) und im Wissen den Trainer einige Mühe und Nerven gekostet zu haben, gehts Brot fertig aber irgendwie glücklich nach Hause.

Die Lebensmittelpyramide

Was ist eigentlich empfehlenswert...

Die Lebensmittelpyramide des aid-infodienstes antwortet bildlich auf diese Fragen.
Die Ernährungspyramide ist eine grafische Darstellung, die aufgrund von Erkenntnissen der Ernährungswisenschaft zeigt, in welchem Mengenverhältnis zueinander verschiedene Nahrungsmittel konsumiert werden sollten, um sich gesund zu ernähren. An der Basis der Pyramide sind die bevorzugten, an der Spitze die in geringerer Menge zu verzehrenden Nahrungsmittel eingetragen.

Quelle: http://www.aid.de/ernaehrung/10regeln.php (Zugriff: 2.12.08)

Des Weiteren hat das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund (FKE) Anfang der 90er Jahre ein Konzept für die gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen entwickelt – die optimierte Mischkost Optimix®, die immer wieder an die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst wird. Darin zu finden sind altersgemäße Verzehrsmengen für Lebensmittelgruppen, die eine ausreichende Energie- und Nährstoffzufuhr gewährleisten.

Die drei Regeln der optimierten Mischkost:
Reichlich: Getränke (Kalorienfrei oder –arm) und pflanzliche Lebensmittel (Gemüse, Obst,

Getreide, Kartoffeln)
Mäßig: Tierische Lebensmittel (Milch, Milchprodukte; Fleisch, Wurst, Eier, Fisch)
Sparsam: Fett- und zuckerreiche Lebensmittel (Speisefette, Süßwaren, Knabberartikel)


Quelle: www.fke-do.de (Zugriff: 2.12.08)

Tabelle mit altergemäßen Verzehrsmengen:

siehe: http://www.ernaehrungs-umschau.de/media/pdf/pdf_2008/03_08/EU03_168_177.qxd.pdf auf Seite 171 (Zugriff: 2.12.08)

Und noch weitere Richtlinien bietet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) welche die die tägliche Aufnahme von ca. 10% der Energie in Form von Eiweiß, 30-35% Fett und 55-60% Kohlenhydraten empfiehlt. Dazu hat sie zehn Regeln zur vollwertigen Ernährung herausgegeben, die als Richtlinien für die Ernährung Jugendlicher dienen können:

1. vielseitiges Essen
2. reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
3. Gemüse und Obst – Nimm „5“ am Tag
4. täglich Milch,Milchprodukte; 1 bis 2x in der Woche Fisch; Fleisch, Wurst, Eier in Maßen 5. wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
6. Zucker und Salz in Maßen
7. reichlich Flüssigkeit
8. schmackhaft und schonend zubereitetes Essen
9. sich Zeit nehmen und das Essen genießen
10. auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Quelle: www.dge.de (Zugriff: 2.12.08 )

Sunday, 30 November 2008

Spot fit

„Spot Fit! – Clever essen und bewegen“ ist eine Mitmachaktion, in der Kinder selbst Werbung machen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Junior Chefs einer Werbeagentur, Art Directors und Texter. Ihr Job: Andere davon zu überzeugen, wie cool gesunde Ernährung und Bewegung sind.

"Spot Fit!" ist eine Aktion des Kinderkanals von ARD und ZDF, KI.KA, zusammen mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dem aid infodienst und der Gesundheitsinitiative "Deutschland bewegt sich!" als kompetenten Partnern.

Die Gewinner des besten Spot Fit - Werbespots des Jahres 2008 unter folgenden Link einzusehen:

http://www.kika.de/spielspass/mitmachen/spot_fit/gewinner2008/index.shtml

Talking Food

Und noch eine Kampagne, mit Unterstützung der "ganz Großen" und zwar speziell für die Zielgruppe der Teens! Für meine Thematik sehr passend und interessant. Denn diese Altersgruppe benötigt aufgrund der komplexen Lebensphase ein völlig anderes Augenmerk.

Die Kampagne „Talking Food – Wissen was auf den Tisch kommt“ war der deutsche Beitrag zur europaweiten Food Safety Campaign von 1998 bis 2002. Eine Kampagne für Jugendliche rund um das Thema „Lebensmittelsicherheit“, die vier Jahre lang von der Europäischen Union finanziert wurde.
Seitdem setzt Talking Food mit Unterstützung der Partner und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Arbeit in Deutschland aktiv fort. So finden unter dem Motto „Jugend is(s)t aufgeklärt“ regelmäßig Aktionen statt, die bei Jugendlichen, Schulen und Lehrkräften Interesse für die Thematik wecken.
Talking Food versteht sich als Anlaufstelle für den riesigen Fragenkomplex zum Thema Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung. Die Kampagne bietet intelligente und verständliche Informationen. Bei der Vermittlung spielen interaktive Elemente eine wichtige Rolle. Talking Food richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. Aber auch deren Lehrer und Eltern sowie die Medien sind wichtige Zielgruppen für die Kampagne. Denn alle gemeinsam können daran mitwirken, das Problembewusstsein der Jugendlichen zu prägen und auf lebhafte Weise das Interesse an gesunder Ernährung, Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz zu wecken.

Die Ziele der Kampagne sind:
- die Bedeutung des Themas Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung ins Bewusstsein der Zielgruppen zu rücken
- die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben von staatlichen Einrichtungen und der Wirtschaft in Sachen Lebensmittelsicherheit und gesunder Ernährung von der Erzeugung und Verarbeitung - über den Handel bis hin zum Verbraucher, kurz „vom Acker bis zum Teller – from farm to table“ zu verdeutlichen
- gemeinsam mit Lehrer/innen und Schüler/innen die Schule als Raum für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und gesunder Ernährung gestalten
- zum Nachdenken über die Rolle eigener Konsumentscheidungen anzuregen
- Informationen über Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung zu jeder Zeit für viele Verbraucher leicht zugänglich zu machen


Quelle: http://www.talking-food.de/talkingfood/wir_ueber_uns/ (Zugriff: 30.11.08)

Saturday, 29 November 2008

Glædelig Jul!

Von einem Tag auf den andern ist hier plötzlich das Weihnachtsfieber ausgebrochen: das Städtchen hübsch geschmückt, überall Lichter, Tannenzweige und Deko von wunderhübsch bis kitschig. Jegliche Radiosender haben sich auf Christmas-songs spezialisiert! Von Jingle Bells bis Last Christmas... alles im Petto!
Neulich waren wir bei Helene und Nina (2 liebe Kommilitonen) zum sogenannten "Juleklip" geladen: man sitzt zusammen, "snakkt" und bastelt Weihnachtsdeko, nett wa?!! Dabei und auch schon bei unserem Buddie Nanna, sind wir in den Genuss gekommen von Gløgg (dem dänischen Glühwein - mit Rosinen und Mandeln drin), Æbleskiver (direkt übersetzt Apfelscheiben - sind allerdings gar keine Apfelscheiben drin...sowas... eine Art Mini-krapfen mit Puderzucker und Marmelade), Peppar Kager (Pfeffernüsse) und wohl auch ganz typisch und heiß und innig geliebt, Brune Kager (Brauner Kuchen oder schlichtweg Spekulatiuskekse :-).
Eine weitere Einladung folgte auf dem Fuße, und zwar zu einem typisch dänischen Weihnachtsdinner. Das da wäre: Flæskesteg (Krustenbraten mit Kartoffeln, Blaukraut, Virsing(?) pickles und brun sovs) hhmm... was ein Genuss und große Gemütlichkeit - ein großes Tak den Gastgebern!

Das "Gut Drauf" Projekt

Näher in die Materie vertieft, erkenne ich: Es wird zwar immer noch sehr viel geredet über die Problematik, dass mehr in Bezug auf Prävention insbesondere bei Jugendlichen getan werden muss, aber tatsächlich tut sich da doch auch schon was... (und ich bin gespannt was ich noch so entdecken werde).
Die BzgA hat ein Projekt ins Leben gerufen, zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung bei Jugendlichen.

Gesundheitliche Aufklärung liegt im Interesse staatlicher Gesundheitspolitik.
Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserhaltung sind die beiden obersten Ziele der BZgA. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, die Bereitschaft des Einzelnen zu verantwortungsbewusstem, gesundheitsgerechtem Verhalten und zu einer sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.
Vor diesem Hintergrund hat die BZgA - wissenschaftlich fundiert und in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten und Kooperationspartnern - auf der Grundlage eines integrierten Aufklärungskonzeptes die Jugendaktion GUT DRAUF entwickelt. Ziel dieser Aktion ist es, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten wie auch die Stressbewältigung der 14- bis 18-jährigen Jugendlichen nachhaltig zu verbessern und damit einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten.
In den wichtigsten Lebensbereichen - in der Freizeit, in der Schule, im Sportverein und auf Reisen - sollen Jugendliche gesundheitsbewusste Angebote erhalten, die Spaß machen und gesundheitsgerechtes Verhalten ganz selbstverständlich in den jugendlichen Lebensalltag integrieren. GUT DRAUF richtet sich vorrangig an Mittlerkräfte der Jugendlichen. Ziel ist es jegliche Akteure in der pädagogischen Arbeit, wie Jugendarbeiter, Erzieher, Lehrer, Reisebegleiter, Animateure, Sportpädagogen etc. zu befähigen GUT DRAUF Angebote umzusetzen.

Gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung und Entspannung soll zum begleitenden Ereignis des sozialen Lebens der Jugendlichen werden. Das Wechselspiel zwischen den drei Elementen wird erlebbar und die Notwendigkeit diese im Gleichgewicht zu halten erfahrbar gemacht.
Über jugendliche Bedürfnisse nach Abenteuer, Risiko, körperlicher Selbst- und Grenzerfahrung werden Anreize zu einer bewussten Körperwahrnehmung gegeben.
Jugendliche werden für physische und psychische Befindlichkeiten sensibilisiert, damit sie lernen, eigene Bedürfnisse zu erkennen, einzuordnen und mit ihnen umzugehen. Die Stressbewältigung spielt hierbei eine zentrale Rolle.


Quelle: http://www.gutdrauf.net/index.php?sect=1&docid=001 (Zugriff: 29.11.08)

Thursday, 27 November 2008

Bodycheck

Auf den Internetseiten der BzgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) gibt es unter Anderem das Online-Angebot ein Bodycheck machen zu lassen - eine Art Fragebogen der das persönliche Essverhalten beurteilt.

Er besteht zum Großteil aus Fragen die das Thema Essstörungen ansprechen aber auch Ernährungsgewohnheiten, Körperbild und Einstellung zur und Wissen über Ernährung werden erfragt.
Im Anschluss gibt es eine direkte, ausführliche und verständliche Auswertung.
Wie ich finde gerade für Jugendliche um sich einschätzen zu können und um Informationen einzuholen eine tolle Sache. Es ist spannender einen Fragebogen auszufüllen und eine individuelle Antwort zu bekommen als trockene Theorie zu lesen. Hinzu kommt, dass man niemanden persönlich ansprechen muss (was ja speziell viele Teenagern extrem unangenehm ist).

siehe: http://www.bodycheck.bzga.de/index.php (Zugriff:27.11.08)

Wednesday, 26 November 2008

Tuesday, 25 November 2008

Daten und Fakten

Dänemark (Deutschland)

Hauptstadt: Kopenhagen
Staatsform:
Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt:
Königin Margrethe II.
Regierungschef: Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen
Fläche: ~ 43 000 km² (~357 000 km²)
Einwohner: ~ 5,5 Millionen (~82 Millionen)
Bevölkerungsdichte: 129 pro km² (~230 pro km²)
Währung: 1 Dänische Krone = 100 Öre (1Euro = 7,449 DKK)

Inseln: 443 davon 72 bewohnt
Landesgrenze: besteht nur zu Deutschland
Strand: an keinem Punkt mehr als 55km entfernt
Biggest Cities: Kopenhagen, Århus, Aalborg und Odense
Wirtschaft: Lego,Carlsberg,Hightech Bang&Olufsen,Reederei Mærsk
Nationalheld: Hans Christian Andersen (Das hässliche Entlein...)
Vorfahren: die Wikinger

Interessantes, Fremdes und Kuriositäten


Dieser Post könnte auch unter dem Titel "Land und Leute", "Andere Länder andere Sitten" oder "Was so einem so ins Auge springt" laufen. Möchte hiermit nur gerne festhalten und mitteilen was mir persönlich an Klein- und Großigkeiten des alltäglichen Lebens im Dänenland so aufgefallen ist bzw. was ich bemerkenswert finde.

1. Hier im Osten ist es gar nicht so platt wie ich mir Dänemark immer vorgestellt habe. Hügelchen vorhanden!

2. Es wird anscheinend sehr viel wert auf gepflegte Vorgärten gelegt. Insbesondere der Rasen sieht grundsätzlich frisch gemäht aus.

3. Es gibt so gut wie nie, Rollläden an den Fenstern auch Vorhänge erfreuen sich keiner großen Beliebtheit, so dass man problemlos einmal quer durchs Haus spähen kann. (auf Nachfrage hieß es die Dänen hätten eben nichts zu verbergen;)

4. Ganz hübsch und typisch: rote Backstein Häuser am besten noch mit Reeddach :)

5. Die Dänen sind ein sehr höfliches, freundliches, herzliches und offenes Völkchen - Kontaktschwierigkeiten Fehlanzeige!!

6. Es wird grundsätzlich gedutzt hier - allerhöchstens die Queen darf/soll mit "Sie" angesprochen werden.

7. Fast alle sprechen sehr gut englisch und deutsch wird in 90% der Fälle zumindest verstanden.

8. Das gestalten gemütlicher Abende (sogenannte "hyggelig aften") und das Feiern haben sie verdammt gut drauf!

9. Die Dänen können tanzen! Also so richtig Paarmäßig - keine Seltenheit dass man auf einer Party zum Tanz aufgefordert wird, einmal wild über die Tanzfläche gewirbelt wird um anschließend mit einem "Tak for det" wieder an den Platz geleitet zu werden.

10. Ob in der Schule oder an der Uni es herrscht eine angenehme, unverkrampfte, unautoritäre Atmosphäre. Gemeinschaft, Teamwork und wenig kompetatives Verhalten sind kennzeichnend. Ganz nach dem Motto: "Wir sind alle sind gleich oder du bist ok, ich bin ok".

11. Riesentrampoline sieht man in jedem zweiten Garten.

12. Gummistiefel und Jogginghose sind durchweg alltagstauglich.

13. Hundefreundlich - vom Pudel übern Labrador bis hin zum deutschen Schäferhund, es wuselt!

14. Sportliches Volk - ob per pedes oder mit dem Radl, ob Sonne oder Piss, man(n) bewegt sich!

15. Essenstechnisch scheinen die Dänen es zu mögen, möglichst alle Geschmackssinne auf einmal anzusprechen. Insbesondere die Mischung salzig&süß ist nicht wegzudenken. Und frittiert wird viel, ob Fisch, Gemüse oder Speck.

16. Auto fahren geht gesittet von Statten - kaum gehupe oder gedrängel. Auf die rund-um-die-Uhr Lichtpflicht wird man zuvorkommend pantomimisch erinnert.

17. Die Währrung = Kronen. Es muss immer durch sieben geteilt werden... Abgesehen vom Sprit ist alles a weng kostspieliger.

18. Nicht immer gibt es eine Trennung der Klos für Männlein und Weiblein und das Waschbecken ist häufig in der Kabine.

19. Hier is nix mit Bio, Gelber Sack, Papier usw. es gibt keine Mülltrennung.

20. Studenten sind hier im Schnitt etwas älter als in Deutschland. Was daran liegen mag dass es hier relativ normal ist, zuerst Familiengründung in Angriff zu nehmen. Die Möglichkeiten auch mit Kind zu studieren sind vorhanden (den "Kurzen" einfach mitbringen, Kindertagesstätten oder Tagesmamis...).

21. Bitte Nummern ziehen! Ob beim Bäcker, beim Arzt oder in der Apotheke...
22. Was für den Deutschen der Döner, ist für die Dänen der Ristet Hotdog!
23. Eine fetzige Tatsache: Livebands - ob unter der Woche oder am Weekend, ob in der Bar oder bei sonstigen Festivitäten, das rockt!
24. Beliebte und gängige Vornamen: Søren, Brian, Jesper und für die Mädels Lene/Lone/Lena, Camilla, Nina.

Wenn ich noch ne Weile vor mich hin siniere... lässt sich diese Liste glaub unendlich erweitern!

Young and Cool

Bei der Materialsuche bin ich auf eine interessante österreichische Seite über Essstörungen gestoßen. Es werden auch die Ernährungstrends der Jugendlichen ein wenig beleuchtet. Im folgenden die für mich wichtigsten Aussagen:

Je älter Kinder werden, desto geringer ist der Einfluss der Eltern auf das Ernährungsverhalten und desto ausgeprägter sind die persönlichen Vorlieben entwickelt. Die außer Haus verbrachte (Frei)zeit wird mehr. Da Taschengeld verfügbar ist, macht es Spaß, aus dem reichhaltigen Lebensmittelangebot selbst auszuwählen. Die Einstellung zum Essen wird häufig vom Umfeld sowie von der Meinung der Freunde geprägt und wechselt rasch. Die Ernährung muss den Jugendlichen Energie und Nährstoffe zuführen und die Bedürfnisse während des schubartigen Wachstums in der Pubertät abdecken. Die Nahrungszufuhr stellt aber auch eine Sinnes- und Genussquelle dar und ist ein wichtiger Aspekt der Sozialisation.
Vielfach bestimmen zu fettige und zu süße Nahrungsmittel den Speiseplan. Durch Bewegungsmangel verstärkt, führt dieses Essverhalten bei vielen Kindern und Jugendlichen vor allem zu Gewichtsproblemen.


Ein besonderes Problem Jugendlicher scheint die Wahrnehmung des eigenen Körpers zu sein. 46
% der 11- 15jährigen Jungen und 75 % der Mädchen möchten etwas an ihrem Körper ändern.
Während Jungen sich etwas häufiger für zu dünn halten, halten sich die Mädchen deutlich häufiger für zu dick. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper – gefördert durch das Schönheitsideal, Medien, Modezeitschriften – animiert zum Ausprobieren einer Schlankheitsdiät oder der „vielversprechenden Hilfsmittel zum Abnehmen“.


Ausgewogene Ernährung - was ist das?
Selten liegen die Meinungen von Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen so weit auseinander wie beim Thema Süßigkeiten und Knabberartikel: Was den einen zu viel ist, reicht den anderen noch lange nicht. Ihnen diese Lebensmittel generell zu verbieten, ist keine Lösung. Denn, was verboten ist, reizt umso mehr. Ein Verbot ist auch deshalb sinnlos, weil es keine Lebensmittel gibt, die an sich „gesund” oder „ungesund” sind. Eine gesunde Ernährung hängt immer ab von der Menge, der Auswahl und der Kombination unterschiedlicher Lebensmittel. Süßwaren und Knabbereien stellen für Jugendliche einen besonderen Genuss dar. Wenn sie in Maßen verzehrt werden, sind sie Teil einer ausgewogenen Ernährung. Die Naschration sollte allerdings kein Ersatz für eine Mahlzeit sein!

Ernährung von Kindern und Jugendlichen – Wunsch und Wirklichkeit (Schmid-Vender, 2001)


Was sich Eltern wünschen:
• Dass die Kinder mit Appetit alles Essen, was auf den Tisch kommt
• Dass sie die richtige Menge finden und das Essen schätzen und geniessen
• Dass sie gute Manieren bei Tisch haben
• Dass sie nicht am Essen herumnörgeln
• Dass sie nicht zuviel naschen
• Dass sie auch jene Lebensmittel essen, die die Eltern für wichtig halten (Vollkornbrot, Obst,
Gemüse)
• Dass sie nicht zu dick und auch nicht zu dünn sind
• Dass sie gesund sind, sich gut entwickeln und gute schulische aber auch sportliche
Leistungen zeigen
• Dass sie mit zunehmendem Alter die Verantwortung selbst übernehmen
• Dass sie verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umgehen
• Dass das Essen nicht stressig verläuft, beim Essen keine „Kämpfe“ ausgeführt werden und
dass ein angenehmes Klima bei Tisch herrscht
• Dass „Gesunde Ernährung für Kinder“ problemlos ablaufen kann


Was sich Jugendliche wünschen:
• Öfters ausländische Spezialitäten
• Keine Benehmenszwänge beim Essen
• Umweltschutz und Tierschutz, weniger Verpackungsaufwand


Ernährungserziehung bemüht sich deshalb, frühzeitig Wissen durch Motivation zu vermitteln und Verhalten durch "Verstehen" und "Vorleben" von Bezugspersonen der Kinder/Jugendlichen zu ändern. Kinder und Jugendliche interessieren nicht abstrakte Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit oder Ernährung und Umwelt, sondern Themen, die einen konkreten, erlebbaren Nutzen für die Jugendlichen versprechen. Wie kann ich durch richtige Ernährung bessere Leistungen im Sport erreichen? Wie kann ich durch Ernährung meine schulischen Leistungen fördern? Wie kann ich durch Ernährung zu einem besseren Aussehen beitragen?
Jugendlichen brauchen eine Orientierung und Unterstützung bei der Entwicklung einer gesunden Einstellung zum Körpergewicht und zur Figur, um so der Entwicklung von Ess-Störungen, aber auch der Entwicklung von Übergewicht entgegenwirken zu können.


Quelle: http://www.eduhi.at/dl/young_cool_Ferge.pdf (Zugriff: 25.11.08)

Sunday, 23 November 2008

sportlich, sportlich

Da hier alles ja doch relativ sportlastig ist (für meine Verhältnisse zumindest), dachte ich es sei an der Zeit auch die Außenwelt ein klein wenig daran teil haben zu lassen. Also hier ein kleines Fitnessfilmchen für alle Schaulustigen - Viel Spaß beim Mitmachen und Nachahmen!


Das Thema

Nachdem ich mehrfach im Kopf das für mich in Frage kommende Thema gewechselt habe und das world wide web ganz grob zuerst zu dem einen und dann zu dem anderen durchforstet habe - komme ich zu dem Schluss mich nun endgültig auf das Ernährungsverhalten Jugendlicher zu konzentrieren. Da es mich persönlich interessiert, da ich eigene Erfahrungen aus der Efterskole miteinfließen lassen kann und Material auffindbar ist, die Thematik aber trotzdem einzugrenzen ist. Bisher sieht mein Plan so aus, dass ich gerne die Fakten aufzeigen möchte (wie sieht die momentane Situation aus - wenn möglich mit einem kleinen Ländervergleich). Was sind Wünsche und Vorlieben - wie sind die Ernährungstrends. Was sind die Hintergründe, was nimmt Einfluss auf das Ernährunsverhalten der Teens (z.B. Familie, Körperbild, Peer-group, Tagesablauf...), soziale und/oder psychologische Hintergründe. Zum Abschluss wenn machbar einen Ausblick darauf, was Optionen sein könnten um die Situation zu verbessern.

Friday, 21 November 2008

Die Problemstellung

Inzwischen bin ich also tatsächlich soweit, dass vier potenzielle Probleme zur Auswahl stehen für meine Abschlussarbeit: Mein erster Gedanke war "Essverhalten bei Diabetes", da könnten einige eigene Erfahrungen aus Krankenschwesterzeiten mit einfließen, das Essverhalten Jugendlicher würde die Möglichkeit bieten, den Fragebogen aus der Efterskole mit einzubauen und dazu hätte ich außerdem schon etwas Material von der BzgA, Steffi gab mir den Input für die Frage "Krankenschwestern - die neuen Patienten" und im Gespräch mit unserem einzigsten Mann der Truppe kam die Thematik "Unterschiede im Gesundheitsverhalten zwischen Mann und Frau" auf...

Aufklärung

Nachdem wir jegliche Dozenten mit Fragen gelöchert haben - die auch geduldigst wieder und wieder beantwortet wurden, lüftet sich nach und nach das Geheimnis um dieses dubiose "Portfolio". Es soll bestehen aus drei Teilen: einem Workportfolio - indem einfach alles gesammelte Material, Interviews, Fragebögen usw. hinterlegt werden, einem Präsentationsportfolio - das Wichtigste in Form einer PowerPoint Präsentation, Post, Flipchart oder whatever wird präsentiert und einer Reflektion - wie bin ich vorgegangen, was habe ich gelernt, welche Schwierigkeiten gab es... und es soll ein Bogen zu einer soziologischen oder psychologischen Theorie gespannt werden. Dies sei die modernste Methode einer Evaluation - der neueste Schrei der Pädagogik sozusagen! Stellen wir uns also der Herausforderung :)

(Bild:http://www.schuelerfoerderung-gumpe.de/bilder/gluebirne400.jpg)

Thursday, 20 November 2008

Feel the rythm

In unserer Dance & Drama lesson drehte sich dieses Mal alles um Rhythmus und Musik. Es wurde gestompt bis die Schwarte kracht! Trommeln, stampfen, schütteln, klopfen, zappeln und mitwippen! Richtiger Takt hin oder her man wurde einfach mitgerissen!! Anbei ein paar Ausschnitte der schönsten und, oder ulkigsten Momente dieses Seminars :-)

Modul 2 - Kultur/Philosophie/Psychologie

Die Vorlesungen von Dozent Torbjørn haben etwas meditatives... Er strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und die Thematik gibt grundsätzlich Anreiz zum nach- und weiterdenken. Ob nun über die Verantwortung und Aufgabe eines Lehrers/Beraters, über verschiedene Menschenbilder, Moral und Ethik, Freiheit oder Hedonismus philosophiert wird.

Sunday, 16 November 2008

Besüchle


Und noch einmal gabs Besuch aus deutschen Landen! Meine liebe Freundin (Ausbildungskollegin, Leidensgenossin, Wohnheimkumpanin, Urlaubspartnerin...) kam angerückt mit der deutschen Bahn. Im Gepäck: gefühlte 5kg Sauerkraut und Haribo in diversen Variationen - yummi! Es wurde gewählt der "Klassiker" unter den Sightseeingprogrammen (s.u.) allerdings inkl. Geschichtsvorlesung, Nachtleben und Kneippanwendung in der Ostsee (ganz Steffi-like, sie konnts nicht lassen ins Meer zu waten bei subjektiven 3°C Lufttemperatur;-). Und natürlich musste zwischen dem ganzen Programm ganz viel Girls-Talk aufgeholt werden:-) Leider war das Wetter etwas subopti aber die wenigen Sonnenstrahlen kamen genau zum richtigen Moment und wurden ausgiebigst ausgekostet! It was sooo nice - Thx Steffilein!

Tuesday, 11 November 2008

Motionsbus

Eine sinnvolle Sache...
Seit letztem Jahr gibt es hier in Hadersleben ein richtig interessantes und meiner Meinung nach vorbildhaftes Projekt zur Gesundheitsprävention. Ein umgebauter Bus fährt durch die Stadt und macht an zentralen Orten für mehrere Stunden halt. Mit oder ohne Termin kann jeder hineinspazieren sich Informationen zu Körper, Gesundheit, Ernährung und Sport einholen oder sich sogar auf seine Fitness testen lassen. Die ausführliche Besprechung des Ergebnisses nimmt danach wie selbstverständlich einen großen Teil ein. Das Angebot findet wohl großen Anklang und man geht davon aus bei dem ein oder anderen tatsächlich auch eine konsequente Verhaltensänderung damit anregen zu können. Diese Kampagne wurde in Gesundheitskonferenzen beschlossen und das Ganze wird von der Kommune finanziert. Mitarbeiter im Bus selbst sind Sportwissenschaftler und Ökotrophologen.

Monday, 10 November 2008

Modul 4 - Soziologie hautnah

Bei dem Soziologiemodul legt sich unser Dozent Søren mächtig ins Zeug uns den Kern der Sozialwissenschaften und die Denkweise der Soziologen näher zu bringen. Es geht um das soziale Zusammenleben der Menschen, um Sinn und Struktur von sozialem Handeln und den damit verbundenen Werten und Normen.
Luhmann, Bourdieu und Co. waren noch nie so fassbar! Da werden Bezüge zum alltäglichen Lebenswahnsinn hergestellt und Beispiele aus Funk und Fernsehen eingebaut!
Laut Bourdieu können die Menschen in vier Kategorien eingeteilt werden, je nach dem ob sie kulturelles, ökonomisches, soziales oder symbolisches Kapital besitzen. Die persönliche Einstellung ist entweder modern oder traditionell und materialistisch oder idealistisch. Mit diesem Wissen über den sogenannten Habitus eines Menschen kann man fasst schon Wahrsager spielen und vorhersagen wie sich jemand selbst präsentiert, wo er einkauft und welche Wurst er präferiert! ;)
Auch werden Fragen aufgeworfen wie zum Beispiel: Wie können wir uns einer Gesellschft anpassen, die sich immer schneller verändert? Indem wir die Komplexität des Lebens reduzieren, indem man sich reflektiert, indem man kommuniziert und Entscheidungen trifft! Moral von der Geschicht: The only certain is the certainity of the uncertainity!

Sunday, 9 November 2008

Lupo unter Wasser

Schon seit Wochen gibt es da ein Problemchen, dass meiner Meinung nach nu einen eigenen kleinen Post verdient hat! Mein treues Gefährt hat ein Leck und bisweilen kann man im hinteren Fussraum ein erfrischendes Fussbad nehmen. Die Scheiben von innen grundsätzlich beschlagen bis tropfend der hintere linke Sitz ein Feuchtbiotop... Die Ursache - Regen! Aber wie findet der IN mein Auto - viele Spekulationen aber weiterhin relativ unklar...! Konsequenz: regelmäßiges Auslegen und Stopfen mit Unmengen an Tüchern, aufhängen von mit Reis und Salz gefüllten Socken und unermüdliches An- und Ausziehen eines äußerst feschen VW-Regenmäntelchens!

Weekendvisitors


Nachdem uns in den vorherigen Wochen die Eltern von Ines, Lisa und Tobi mit ihrer Anwesenheit erfreuten, waren nun dieses Wochenende auch meine parents im hohen Norden. Jedesmal aufs Neue wurden wir mit Lebensmitteln und herzigen Gaben überhäuft - beim Ausladen kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus: auf Fleisch (für uns eine absolute Rarität), literweise selbstgepresster Apfelsaft, exotische Früchte, Marmeladen und Kartoffeln folgen Maultaschen, Blümchen und Weihnachtsplätzchen... Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle!!
Samt Kind (oder in diesem Falle Hund) und Kegel, Winterreifen, dem ein oder andern doch schmerzlich vermissten Kleidungsstück;) sind also meine Eltern hier angerollt. Leider mussten wir feststellen dass das Haderslebener Hotel durch unsere zwar laienhaften aber dennoch objektive Qualitätskontrolle gnadenlos durchrasselt... die Tierfreundlichkeit kann die Situation grade nochmal so retten. Auf dem Sightseeingprogramm standen dann natürlich unsere schnucklige WG, Hadersleben die City, unsere Uni, die älteste Stadt Ribe, die Insel Rømø, der hier ums Eck liegende Hejsager Strand (dieser Besuch musste allerdings aufgrund eines folgenschweren Wetterumschwungs relativ kurz ausfallen) und lecker typisch dänisch speisen (mehr oder weniger freiwillig, weil die Karte nur auf dänisch war und das Wörterbuch natürlich nicht zur Hand...). Mom, Dad - schön wars mit euch :-)

Friday, 7 November 2008

Motto Party

Die Abendplanung besagte heute: Mottoparty im Uni eigenen FredagsCafeen! Schon Tage vorher wurden sämtliche Second-Hand-Läden der Umgebung abgeklappert und die Köpfe rauchten vor lauter Grübelei darüber in welches Idol ein jeder sich denn verwandeln könnte... Was ne Gaudi :-)


von l. nach r. Britney Spears, Nena, Wilma Flinstone, Grace Kelly, Rotkäppchen und Audrey Hepburn

Tuesday, 4 November 2008

Zeichnung und Kunst

Oder die etwas "andere" Vorlesung... Heute stand also Kunst auf dem Programm. Unsere Aufgabe: wir sollen uns selbst portraitieren! Mit der Erwartung, dass im Endeffekt nicht mehr als Punkt, Punkt, Komma, Strich auf dem Papier zu erkennen sein wird, beginne ich also meine ersten zaghaften Linien. Mit der Erkenntnis, dass es unglaublich spaßig ist zu zeichnen, den Kopf frei macht und somit auch der Bezug zur Gesundheitsförderung hergestellt wäre (Stressbewältigung + Selbstreflexion!) beende ich das Ganze. Und mit wirkungsvollen Tips und lehrreichen Infos unserer kompetenten Dozentin wird aus den Bleistiftstrichen dann tatsächlich ein Portrait! Die Ähnlichkeit springt einem jetzt zwar nicht förmlich ins Gesicht aber ich bin zufrieden und könnte stundenlang weiter pinseln:-) Wieder sind wir um eine außergewöhnliche Erfahrung reicher!



oben von l. nach r. Doro, Bine, Joana, Sarah, Judith
unten von l. nach r. Ines, ich, Lisa, Tobi, Jenny

Monday, 3 November 2008

"The Portfolio"

Das Ende unseres Auslandssemesters rückt näher (für mein Geschmack viel zu flott momentan) und damit auch unser Abschlussprojekt. Die Aufgabe: wir müssen ein Portfolio erstellen zu einer mehr oder weniger beliebigen Problemstellung. Das Problem: Was ist ein Portfolio?? Und wo finde ich das Problem zu einer Problemstellung??? Was auffällt ist, dass sich unsereins schwer tut mit dieser dänischen "Freiheit" - bisher gewohnt bis hin zu Schriftgröße und Zeilenabstand im mm alles vorgegeben zu bekommen.

Sunday, 2 November 2008

Herbstimpressionen

Unser kleiner Lauftreff findet Dank gegenseitiger Motivation oder auch Gruppenzwang;-) alle paar Tage statt - insbesondere bei diesen Joggingrunden kann man die frische Luft und den momentan herrlich bunten herbstlichen Wald genießen - sozusagen der dänische "Indian summer" :-). Frische erdige Luft, die Sonne blitzt durch die Blätter... soo shea...

BubbleShare: Share photos - Craft Ideas

Friday, 31 October 2008

Trainierungsplanierung

Diese Woche war eine äußerst Bewegungsreiche - Noch heute spüre ich mir bisher unbekannte Muskeln... Anfang der Woche hören wir bei Martin etwas darüber wie Training funktioniert und auf was man als "Anleiter" acht geben sollte. Anschließend ist Schluss mit lustig und wir werden auf Herz und Lunge geprüft. Mit umgeschnallten Pulsmesser gehts darum innerhalb einer bestimmten Zeit zum Beispiel so schnell wie möglich Seil zu springen, Situps zu machen oder so hoch wie möglich zu hüpfen. Da geht die Pumpe! Das etwas ernüchternde Ergebnis, nehm ich jetzt einfach mal als Ansporn... !
Mitte der Woche gabs dann das "Fitnessprogramm für dich" das aus einer bunten Mischung, sozusagen einem Sammelsurium aus verschiedenen sportlichen Aktivitäten bestand: ein bisschen Aerobic, Tanz, Krafttraining, Koordination, Schwingen und Stretching.
Bei "Physical activity for health" gehts ausnahmsweise und momentan glücklicherweise "nur" theoretisch zur Sache: was passiert im Körper bei den Volkskrankheiten Arteriosklerose und Hypertension und was kann man mittels Bewegung dagegen tun.
Donnerstags in Aabenraa beim Tanz und Drama dreht sich diesmal alles um Tanz - vom Footdance über Folklore bis hin zum Jive! Shake it, baby...

Friday, 24 October 2008

Natur

Ja, ein Modul das schlichtweg den Titel "Natur" trägt... ?! Des Rätsels Lösung: ein Orientierungslauf! Zusammen mit einigen Netzstudenten geht es in den hier nahe gelegenen Wald. Ausgestattet mit Karte und Kompass wird bei herbstlicher Kälte und Nieselregen in zweier Grüppchen durch die Pampa gehirscht! Meine anfängliche Panik, somewhere in se woods, verloren zu gehen, weicht Ehrgeiz und Neugier... und ich merke: auch ein kaum vorhandener Orientierungssinn lässt sich fördern;-) Es war toll - das Spektrum an Dingen die wir hier lernen ist einfach spitze! Durchnässt bis auf die Socken gehts danach noch in die Sporthalle wo wir mit Spielen und Übungen vertraut gemacht werden, die Orientierung, Bewegung und Sinneswahrnehmung fördern sollen.

(Bild: www.psv-ol.de/images/hurra.jpg)

Thursday, 23 October 2008

Dance & Drama

Das mit Spannung und leiser Skepsis erwartete Modul "Tanz und Drama" steht heute an. Ab nach Aabenraa an eine pädagogische Institution der CVU Sønderjyllands - wo uns Lone und Flemming (zwei sehr motivierte, kompetente Dozenten!) freudig empfangen. "Ice breaking" ist die Devise - hier tun Rythmus-, Bewegungs- und Vertrauensspiele ihr Übriges dazu! Zum Schluss gibt es eine Ballmassage mit Entspannungsmusik (die nebenbei erwähnt, in Dänemark auch in Krankenhäusern bei Patienten eingesetzt wird) - volle Ladung Körper- und Sinneserfahrung:-) Eigentlich möchte man alles pinibelst genau notieren um nichts zu vergessen - denn genau so etwas gehört eben auch zu ganzheitlicher Gesundheitsförderung!!

Tuesday, 21 October 2008

Uni ruft

Praktikum absolviert, Kopenhagen erkundet, nu ist es also wieder an der Zeit die "Schulbank zu drücken"... Es geht los mit einer Evaluierung und Präsentation unserer Zeit an den Efterskolen. Es ist interessant zu hören was alle erlebt haben, zu sehen was jeder so "gewurschtelt" hat und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen! Das für uns bisher unbekannte Phänomen "Efterskole" entschlüsselt sich und alle nehmen ein riesen Batzen Erfahrung mit!
Auch auf dem Programm stehen Modul 2 und 4: ein bisschen Geschichte bei unserem Jørn und bei Torbjørn gehts um kulturelle Unterschiede. Im Speziellen um die verschiedenen Schulsysteme. Die sowohl im grundlegenden Aufbau als auch beim schlichten Umgang zwischen Lehrern und Schülern gravierende Unterschiede aufweist. Zum Schluss wirds philosophisch und die Frage "ist es besser mehr Freiheit und weniger Vorgaben zu haben (sozusagen "Master of ones own life" sein) oder macht das alles viel schwieriger, weil man selbstverantwortlich immer wieder entscheiden muss und wenig Wegweiser hat" ...

Friday, 17 October 2008

Kopenhagen Kompakt

Über den kleinen und großen Belt ging es für drei Tage nach Kopenhagen - das hieß: Augen auf, Ohren gespitzt und stramme Fussmärsche (unser Mentor Jørn als Geschichtsprofessor aus Leidenschaft hatte viele spannende Hintergründe und Insiderstories parat)!
Die Sightseeing Highlights in Kürze: Das Wahrzeichen schlechthin die kleine Meerjungfrau oder "lille Havfrue", welche sich in Natura als recht puristisch herausstellte. 3-4-5-6 Schlösser eins imposanter als das Nächste. Kirchen - schlichte sowie prunkvolle, das Nationalmuseum, Tivoli (der ganzjährige Vergnügungspark) aus Zeit und Geldgründen allerdings nur von vor dem Zaun bekuckt und the round Tower von dem man nen wahnsinns Blick über die whole City hat! Äußerst eindrucksvoll war auch der Stadtteil Christiania - hier leben die "not-mainstream-Leute", Ökos und Alternativen - Nature, Grafitti, Peace und *alles easy* :-)
Fazit: Kopenhagen - für mich eine Art Mischung aus Hamburg (aufgrund der Sauberkeit und Nähe zum Wasser) und Tübingen (aufgrund des leichten Ökoflairs, der alten schönen Häuser und der Massen an wuselnden Fahrradfahrern) definitiv eine schmukke und lebendige Stadt - gelohnt hats sichs!

Saturday, 11 October 2008

Praktikum - the end - Health Questionnaire

Unser "Health Questionnaire" wurde relativ interessiert aufgenommen und konnte von den Schülern direkt übers Intranet bearbeitet werden. Die interessantesten Ergebnisse stellten wir am letzten Tag vor der kompletten Mannschaft kurz vor.
Hier kurz ein Mini-Einblick: Etwas erschreckend der Alkohol und Zigarettenkonsum - 96% trinken regelmäßig und über ein drittel raucht. (Entspricht dem Anteil an rauchenden Erwachsenen und die Schüler sind hier im Durchschnitt 15Jahre alt!) Positiv das Bewegungsverhalten: alle machen mindestens einmal die Woche Sport (zusätzlich zu den täglichen 40min Pflichtbewegung), 39% sogar drei mal oder noch mehr! Bei einer generellen Empfehlung von 3 mal die Woche 45min moderater Anstrengung, ein absolut vorbildliches Ergebnis! Auch schön der Großteil sportelt einfach weil es ihm Spaß macht und weil sie wissen dass es gesundheitsförderlich ist! Bei der Ernährung sind die Ergebnisse ordentlich, könnten allerdings idealer sein: 44% Ernähren sich zu Hause nicht so gesund wie an der Efterskole und 65% kaufen sich zusätzlich zum hier angebotenen Essen Süßigkeiten oder FastFood.
Sehr schön finde ich die Tatsache dass die Schule den Fragebogen behalten wollte um weiter damit zu arbeiten und eventuell zu intervenieren an der ein oder anderen Stelle.

Praktikum - the end

Auch die letzte Woche an unserer Efterskole war "vollgepackt mit tollen Sachen". Dazu gehörte wieder ein Tag in der Küche - diesmal in der Frühschicht d.h. melden zum Dienst um 6Uhr!Wieder wurde geschnibbelt, gerührt und geschüttelt was das Zeug hält - Rezepte für Brot und diverse Salate sind notiert! Beim Sport steht "Gewaltspiel" auf dem Programm - hört sich brutal an... is es auch:-) Prinzip: 2 Mannschaften, 2 Tore, 1 riesen Ball, viel Matsch und keine Regeln! Teilnahme am Töpfer- und Textilkurs. Da die Zeit drängt müssen unsere Taschen in schweißtreibenden nächtlichen Nähaktionen fertig gestellt werden. In der ein und anderen Deutschstunde geben wir unsere Präsis zum Besten, schwärmen von der schwäbischen Heimat und schüren Ehrgeiz und Wettbewerbsstreit mittels des Deutschlandquiz. Interessant war auch die Aktion "Wir sammeln für das Rote Kreuz": einen Tag lang wurde nur auf Sparflamme gekocht und es gab von Allem nur das Nötigste (Haferschleim zum Frühstück, mittags Rødbrød, abends Reissuppe). Mit einem Schmunzeln denk ich an einen Tag zurück an dem auf eigene Initiative und Organisation die Mädels komplett von den Jungs bedient, hofiert und besungen wurden:-) In unserer freien Zeit haben wir uns in den Zug geschwungen um ein bissl Land und Leute auf Fyn zu erkunden. Odense (die größte Stadt hier und Geburtsort H.C.Andersens) und Middlefahrt (eine schnuckelige Hafenstadt).
Schnell kam dann auch das Ende am Freitag, wir wurden so herzlich verabschiedet - es fiel doch ziemlich schwer "Adieu" zu sagen...

Monday, 6 October 2008

4-Weeks-Without-Sugar

Hut ab!
Auf eigenen Vorschlag und Initiative der Kids wurde ein kleines gesundheitsförderndes Projekt ins Leben gerufen - vier Wochen lang wird auf sämtlichen Zucker verzichtet. Vorraus ging ein Vortrag einer Ernährungswissenschaftlerin über gesunde Ernährung, darüber was Zucker im Körper macht, wie er verwertet wird, woraus der Körper seine Energie zieht und welche Art Ernährung leistungs- und konzentrationsfördernd ist. Der daraus resultierenden Aktion zu folge schien dies einiges bei den Jugendlichen bewegt zu haben... Dass Obst und Gemüse gesund sind und Lollies und Schoki schädlich war bestimmt allen vorher schon klar, aber was passiert tatsächlich im Körper und wie wirkt sich das ganz akut und spür- oder sichtbar auf meinen Körper aus, könnte das Interesse und die Neugier geweckt haben.
Toll auch die Tatsache wie die komplette Schule sich dann darauf einstellte: es wird kein loser Zucker mehr parat gestellt und Kuchen oder Süßigkeiten vom Speiseplan gestrichen.