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Monday, 15 December 2008

Die Präsentation

Die mündliche Präsentation morgen macht uns allen ein wenig zu schaffen... Spürbare Unsicherheit und leichte Nervosität liegt in der Luft :-) Alles wird nochmal durchgelesen, die Zeit gestoppt beim "mit sich selbst reden" und Merkzettelchen geschrieben...

@ all: Durchatmen die Devise - bald ist es geschafft!

Saturday, 13 December 2008

Reflexion

Rückblickend betrachtet empfinde ich diese Form des arbeitens, das sogenannte "Portfolio" als lehrreich und effektiv. Man arbeitet sehr frei und hat wenig konkrete Vorgaben, was ich eigentlich als sehr postiv bewerten würde, es ist mir persönlich allerdings sehr schwer gefallen mich darauf einzulassen. Ich hab mich bis zum Schluss ziemlich unsicher gefühlt, weil man so viel selbst entscheiden musste und nicht genau weiß, was die Prüfer hören wollen. Aber darum soll es ja angeblich nicht gehen, sondern eher darum selbst etwas zu erarbeiten, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen und zu reflektieren. Ich hoffe sehr den Anforderungen gerecht zu werden...
Als problematisch habe ich auch empfunden, dass man kaum (deutsche) Bücher zur Hand hatte und hauptsächlich mit Internetquellen gearbeitet hat. Eine weitere kleine Schwierigkeit für mich war, dass ich keinen Drucker hatte, um mir besonders gute Seiten auszudrucken um dann anstreichen zu können. Beim nächsten Mal müsste ich eine bessere Struktur in das gesammelte Material bringen, ich habe immer gespeichert und gespeichert und irgendwann verliert man da den Überblick. Dadurch, dass man gleichzeitig an der Materialsammlung, am Weblog und an der Präsentation gearbeitet hat, hatte man mehrere "Baustellen" auf einmal - eine logistische Herausforderung! ;-)
Aber im Großen und Ganzen bin ich froh, diese Form der Evaluation kennengelernt zu haben. Ich habe auf alle Fälle einiges gelernt dabei. Ob nun zu meiner Thematik, bezüglich dem Umgang mit Power Point oder über meine persönliche Arbeitsweise.

Thursday, 11 December 2008

Portfolio - Ende in Sicht

Nachdem gefühlte Ewigkeiten vergangen sind, die man nur vor dem Laptop verbracht hat, noch die ein oder andere Krise oder Auseinandersetzung mit der Technik überstanden hat... kristallisiert sich nun so langsam das Endprodukt heraus. Die Präsentation steht soweit, vielleicht noch ein bisschen Feinschliff an der ein oder anderen Folio aber dann muss man irgendwann einfach auch einen Punkt dran machen! Das Ganze muss dann noch das ein oder andere Mal durchgesprochen werden und ich muss mir ein paar Notizen machen um beim Erzählen nicht den roten Faden zu verlieren und um mich an etwas fest zu halten... ;-)
Kurzer "Blitz" - wie geht es mir momentan also damit: Auftrieb und Erleichterung bezüglich der Power Point Präsentation, der Endspurt läuft; allerdings Bammel bezüglich der Präsentation an sich - passt das von der Zeit, ist der Inhalt nachvollziehbar, ausreichend und interessant...??

Sunday, 7 December 2008

AGEV

Die Arbeitsgemeinschaft für Ernährungsverhalten e.V. (AGEV) hat sich mit der Entwicklung der Nachfrage nach Lebensmitteln bei Jugendlichen befasst und schreibt zum Aspekt des Markenbewusstsein, zum Interesse an Ernährungsfragen und zum Ernährungsverhalten:

Im Jugendalter wird das Markenbewusstsein ausgeprägt, was in Verbindung steht mit den Bezugsgruppen (Peer Groups), zu denen Jugendliche sich zugehörig fühlen bzw. von denen sie sich unterscheiden wollen.
Die TOP 10 der favorisierten "Food Marken" sind (1) Magnum, (2) Duplo, (3) Haribo Fruchtgummi, (4) Milka, (5) Funny Frisch chipsfrisch, (6) DeBeukelaer Prinzen-Rolle, (7) Fanta, (8) Punica, (9) Coca-Cola, (10) Nesquick-Pulver (14-17-jährige).
Es zeigt sich, dass Jugendliche die allgemeinen Ernährungsregeln kennen. Für sie sind Obst, Gemüse und Milch "gesunde" Lebensmittel. Ein zu hoher Fettkonsum wird als ungünstig für Körpergewicht und Gesundheit beurteilt. Im Essverhalten spiegelt sich dies allerdings nicht wider.
In einer Liste der beliebtesten Speisen liegen Pizza, Nudel-/Teiggerichte (Spaghetti, Lasagne, Ravioli) Süßigkeiten und süße Speisen (Cornflakes, Eis) Fast Food (Pommes frites, Frikadellen), Artikel des Zwischendurchverzehrs (Popcorn, Kekse) vorne. Obst (Äpfel und Trauben) haben ebenso hohe Präferenzen, weniger das gekochte Gemüse.

Quelle: http://www.agev-rosenheim.de/wissenswertes/ev/lm-nachfrage/jugendliche.htm#Markt (Zugriff: 7.12.08)

Saturday, 6 December 2008

Healthy ist Hip ?!

Auch youtube.com bietet einiges an Inspiration... Anbei zwei Filmchen zum Thema (nett, allerdings ließe sich eventuell an der schauspielerischen Leistung zumindest im zweiten Filmchen noch feilen...). Wirft natürlich die Frage auf, ob das Wege sein können um Teens zu motivieren, kann man mit Hilfe von Comics (für die Jüngeren) oder mit Anspielung auf Attraktivität (für die etwas Älteren) das Interesse wecken??



Friday, 5 December 2008

Kopfsalat

Der Kopf brummt und es herrscht ein wildes Durcheinander in meinem Hirn... Inzwischen hab ich einige viele Artikel, Statements oder Broschüren gelesen, immer wieder stößt man auf etwas Neues, noch mehr Infos, noch mehr Interessantes... und ich hab bestimmt schon wieder Wichtiges vergessen oder verloren und hab ein wenig das Gefühl den Überblick oder meinen roten Faden zu verlieren. Ich hab das Gefühl an zehn Baustellen gleichzeitig zu arbeiten, hab die Sorge keine richtige Struktur in das Ganze zu bekommen und mit dem Thema zu langweilen. Wie man vielleicht herauslesen kann: Anflügchen von Panik keimen auf... Aaaber blick nach Vorne: Ich versuche nun meine Präsentation auf Power Point ganz konkret zu beginnen, alles etwas einzugrenzen und das Ganze in eine Form zu pressen!

Thursday, 4 December 2008

Die BzgA

Auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bin ich auf folgende Infomaterialien/Fachhefte gestoßen, die komplikationslos als pdf-Datein runter zu laden waren. Es werden Projekte und eine Studie vorgestellt und es wird thematisch die Bedeutung des Essens für Jugendliche im sozialen Kontext und Ernährungsgewohnheiten von Jugendlichen aufgegriffen.

Gesundes Essverhalten gehört ebenso wie Bewegung und Stressregulation zu den wichtigsten Gesundheitsressourcen. Dies gilt insbesondere für Heranwachsende, da in dieser Entwicklungsphase eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Voraussetzung für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit darstellt. Zusätzlich wird im Kindes- und Jugendalter das Verhalten entscheidend geprägt und beeinflusst damit Gesundheit und Wohlbefinden im späteren Alter. Gerade die Ernährungsgewohnheiten von Jugendlichen werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft mit Fast Food identifiziert und - gerade unter dem Gesichtspunkt der Zunahme von Übergewicht und Adipositas - negativ betrachtet.

Quelle: http://www.bzga.de/?uid=5553efc22ed072ff95f33549ba7da532&id=medien&sid=58&idx=1494 (Zugriff: 4.12.08)

Neben Bewegungsmangel gehört falsche Ernährung heute bei vielen Jugendlichen zu den wesentlichen Ursachen für Gesundheitsstörungen, die oftmals bereits die Weichen für ernsthafte Erkrankungen im Erwachsenenalter stellen. Übergewicht, Ess-Störungen, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hier beispielhaft zu nennen. Gleichzeitig wird das Ernährungsverhalten wesentlich im Kindes- und Jugendalter festgelegt und bleibt auch im Erwachsenenalter erstaunlich stabil. Eine gelungene Beeinflussung jugendlichen Ernährungsverhaltens könnte sich deshalb nicht nur positiv auf die Gesundheit im Jugendalter auswirken, sie könnte auch wesentlich dazu beitragen, schwierige „Umlernprozesse“ im Erwachsenenalter zu vermeiden.Vor diesem Hintergrund haben die Autoren der als Fachheft 20 vorliegenden Studie das Essverhalten von 13- bis 16-jährigen Jugendlichen und deren Lebensweisen empirisch untersucht. Ziel dieser im Auftrag der BZgA durchgeführten Untersuchung war es, genauere Kenntnis über die Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen zu gewinnen, und hieraus mögliche Ansatzpunkte für die gesundheitliche Aufklärung abzuleiten.

Quelle: http://www.bzga.de/?uid=5553efc22ed072ff95f33549ba7da532&id=medien&sid=58&idx=1012 (Zugriff: 4.12.08)

Wednesday, 3 December 2008

Obst und Gemüse für alle

Ganz aktuell... Ende November gab es die Einigung, zu einem europäischen Schulobstprogramm. Mit dem Schuljahr 2009/2010 werden jährlich 90 Millionen Euro für die Verteilung von Obst und Gemüse an Schulkinder zur Verfügung gestellt.

„Obst und Gemüse spielen im Rahmen einer gesunden Ernährung eine große Rolle. Das europäische Schulobstprogramm kann dazu beitragen, dass sich unsere Kinder gesünder und besser ernähren und das auch langfristig. Denn die Ernährungsgewohnheiten werden schon in jungen Jahren geprägt“, sagte Bundesernährungsministerin Ilse Aigner heute in Brüssel nach der politischen Einigung des Agrarministerrats der Europäischen Union auf ein europäisches Schulobstprogramm.Mit dem Schulobstprogramm werden beginnend mit dem Schuljahr 2009/2010 jährlich 90 Millionen Euro für die Verteilung von Obst und Gemüse in Kindergärten und Schulen zur Verfügung stehen.
„Damit das Schulobstprogramm möglichst erfolgreich wird, werden wir neben der Verteilung von Obst und Gemüse auf Information und Aufklärung setzen. Dabei wird die Einbindung von Lehrern und Eltern ein wesentliches Element sein“, so Bundesministerin Aigner weiter.
Wie das Programm in Deutschland konkret umgesetzt werden kann, wird in den nächsten Monaten Gegenstand von Beratungen zwischen Bund und Ländern unter Einbeziehung der relevanten Akteure sein.

Na, da können wir ja mal gespannt sein!

Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Pressemitteilung Nr. 185 vom 20.11.2008
http://www.talkingfood.de/presse/presseschau/TITEL-Einigung_auf_ein_europäisches_Schulobstprogramm,5075.html (Zugriff: 3.12.08)

Tuesday, 2 December 2008

Die Lebensmittelpyramide

Was ist eigentlich empfehlenswert...

Die Lebensmittelpyramide des aid-infodienstes antwortet bildlich auf diese Fragen.
Die Ernährungspyramide ist eine grafische Darstellung, die aufgrund von Erkenntnissen der Ernährungswisenschaft zeigt, in welchem Mengenverhältnis zueinander verschiedene Nahrungsmittel konsumiert werden sollten, um sich gesund zu ernähren. An der Basis der Pyramide sind die bevorzugten, an der Spitze die in geringerer Menge zu verzehrenden Nahrungsmittel eingetragen.

Quelle: http://www.aid.de/ernaehrung/10regeln.php (Zugriff: 2.12.08)

Des Weiteren hat das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund (FKE) Anfang der 90er Jahre ein Konzept für die gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen entwickelt – die optimierte Mischkost Optimix®, die immer wieder an die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst wird. Darin zu finden sind altersgemäße Verzehrsmengen für Lebensmittelgruppen, die eine ausreichende Energie- und Nährstoffzufuhr gewährleisten.

Die drei Regeln der optimierten Mischkost:
Reichlich: Getränke (Kalorienfrei oder –arm) und pflanzliche Lebensmittel (Gemüse, Obst,

Getreide, Kartoffeln)
Mäßig: Tierische Lebensmittel (Milch, Milchprodukte; Fleisch, Wurst, Eier, Fisch)
Sparsam: Fett- und zuckerreiche Lebensmittel (Speisefette, Süßwaren, Knabberartikel)


Quelle: www.fke-do.de (Zugriff: 2.12.08)

Tabelle mit altergemäßen Verzehrsmengen:

siehe: http://www.ernaehrungs-umschau.de/media/pdf/pdf_2008/03_08/EU03_168_177.qxd.pdf auf Seite 171 (Zugriff: 2.12.08)

Und noch weitere Richtlinien bietet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) welche die die tägliche Aufnahme von ca. 10% der Energie in Form von Eiweiß, 30-35% Fett und 55-60% Kohlenhydraten empfiehlt. Dazu hat sie zehn Regeln zur vollwertigen Ernährung herausgegeben, die als Richtlinien für die Ernährung Jugendlicher dienen können:

1. vielseitiges Essen
2. reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
3. Gemüse und Obst – Nimm „5“ am Tag
4. täglich Milch,Milchprodukte; 1 bis 2x in der Woche Fisch; Fleisch, Wurst, Eier in Maßen 5. wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
6. Zucker und Salz in Maßen
7. reichlich Flüssigkeit
8. schmackhaft und schonend zubereitetes Essen
9. sich Zeit nehmen und das Essen genießen
10. auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Quelle: www.dge.de (Zugriff: 2.12.08 )

Sunday, 30 November 2008

Spot fit

„Spot Fit! – Clever essen und bewegen“ ist eine Mitmachaktion, in der Kinder selbst Werbung machen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Junior Chefs einer Werbeagentur, Art Directors und Texter. Ihr Job: Andere davon zu überzeugen, wie cool gesunde Ernährung und Bewegung sind.

"Spot Fit!" ist eine Aktion des Kinderkanals von ARD und ZDF, KI.KA, zusammen mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dem aid infodienst und der Gesundheitsinitiative "Deutschland bewegt sich!" als kompetenten Partnern.

Die Gewinner des besten Spot Fit - Werbespots des Jahres 2008 unter folgenden Link einzusehen:

http://www.kika.de/spielspass/mitmachen/spot_fit/gewinner2008/index.shtml

Talking Food

Und noch eine Kampagne, mit Unterstützung der "ganz Großen" und zwar speziell für die Zielgruppe der Teens! Für meine Thematik sehr passend und interessant. Denn diese Altersgruppe benötigt aufgrund der komplexen Lebensphase ein völlig anderes Augenmerk.

Die Kampagne „Talking Food – Wissen was auf den Tisch kommt“ war der deutsche Beitrag zur europaweiten Food Safety Campaign von 1998 bis 2002. Eine Kampagne für Jugendliche rund um das Thema „Lebensmittelsicherheit“, die vier Jahre lang von der Europäischen Union finanziert wurde.
Seitdem setzt Talking Food mit Unterstützung der Partner und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Arbeit in Deutschland aktiv fort. So finden unter dem Motto „Jugend is(s)t aufgeklärt“ regelmäßig Aktionen statt, die bei Jugendlichen, Schulen und Lehrkräften Interesse für die Thematik wecken.
Talking Food versteht sich als Anlaufstelle für den riesigen Fragenkomplex zum Thema Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung. Die Kampagne bietet intelligente und verständliche Informationen. Bei der Vermittlung spielen interaktive Elemente eine wichtige Rolle. Talking Food richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. Aber auch deren Lehrer und Eltern sowie die Medien sind wichtige Zielgruppen für die Kampagne. Denn alle gemeinsam können daran mitwirken, das Problembewusstsein der Jugendlichen zu prägen und auf lebhafte Weise das Interesse an gesunder Ernährung, Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz zu wecken.

Die Ziele der Kampagne sind:
- die Bedeutung des Themas Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung ins Bewusstsein der Zielgruppen zu rücken
- die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben von staatlichen Einrichtungen und der Wirtschaft in Sachen Lebensmittelsicherheit und gesunder Ernährung von der Erzeugung und Verarbeitung - über den Handel bis hin zum Verbraucher, kurz „vom Acker bis zum Teller – from farm to table“ zu verdeutlichen
- gemeinsam mit Lehrer/innen und Schüler/innen die Schule als Raum für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und gesunder Ernährung gestalten
- zum Nachdenken über die Rolle eigener Konsumentscheidungen anzuregen
- Informationen über Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung zu jeder Zeit für viele Verbraucher leicht zugänglich zu machen


Quelle: http://www.talking-food.de/talkingfood/wir_ueber_uns/ (Zugriff: 30.11.08)

Saturday, 29 November 2008

Das "Gut Drauf" Projekt

Näher in die Materie vertieft, erkenne ich: Es wird zwar immer noch sehr viel geredet über die Problematik, dass mehr in Bezug auf Prävention insbesondere bei Jugendlichen getan werden muss, aber tatsächlich tut sich da doch auch schon was... (und ich bin gespannt was ich noch so entdecken werde).
Die BzgA hat ein Projekt ins Leben gerufen, zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung bei Jugendlichen.

Gesundheitliche Aufklärung liegt im Interesse staatlicher Gesundheitspolitik.
Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserhaltung sind die beiden obersten Ziele der BZgA. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, die Bereitschaft des Einzelnen zu verantwortungsbewusstem, gesundheitsgerechtem Verhalten und zu einer sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern.
Vor diesem Hintergrund hat die BZgA - wissenschaftlich fundiert und in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten und Kooperationspartnern - auf der Grundlage eines integrierten Aufklärungskonzeptes die Jugendaktion GUT DRAUF entwickelt. Ziel dieser Aktion ist es, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten wie auch die Stressbewältigung der 14- bis 18-jährigen Jugendlichen nachhaltig zu verbessern und damit einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten.
In den wichtigsten Lebensbereichen - in der Freizeit, in der Schule, im Sportverein und auf Reisen - sollen Jugendliche gesundheitsbewusste Angebote erhalten, die Spaß machen und gesundheitsgerechtes Verhalten ganz selbstverständlich in den jugendlichen Lebensalltag integrieren. GUT DRAUF richtet sich vorrangig an Mittlerkräfte der Jugendlichen. Ziel ist es jegliche Akteure in der pädagogischen Arbeit, wie Jugendarbeiter, Erzieher, Lehrer, Reisebegleiter, Animateure, Sportpädagogen etc. zu befähigen GUT DRAUF Angebote umzusetzen.

Gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung und Entspannung soll zum begleitenden Ereignis des sozialen Lebens der Jugendlichen werden. Das Wechselspiel zwischen den drei Elementen wird erlebbar und die Notwendigkeit diese im Gleichgewicht zu halten erfahrbar gemacht.
Über jugendliche Bedürfnisse nach Abenteuer, Risiko, körperlicher Selbst- und Grenzerfahrung werden Anreize zu einer bewussten Körperwahrnehmung gegeben.
Jugendliche werden für physische und psychische Befindlichkeiten sensibilisiert, damit sie lernen, eigene Bedürfnisse zu erkennen, einzuordnen und mit ihnen umzugehen. Die Stressbewältigung spielt hierbei eine zentrale Rolle.


Quelle: http://www.gutdrauf.net/index.php?sect=1&docid=001 (Zugriff: 29.11.08)

Thursday, 27 November 2008

Bodycheck

Auf den Internetseiten der BzgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) gibt es unter Anderem das Online-Angebot ein Bodycheck machen zu lassen - eine Art Fragebogen der das persönliche Essverhalten beurteilt.

Er besteht zum Großteil aus Fragen die das Thema Essstörungen ansprechen aber auch Ernährungsgewohnheiten, Körperbild und Einstellung zur und Wissen über Ernährung werden erfragt.
Im Anschluss gibt es eine direkte, ausführliche und verständliche Auswertung.
Wie ich finde gerade für Jugendliche um sich einschätzen zu können und um Informationen einzuholen eine tolle Sache. Es ist spannender einen Fragebogen auszufüllen und eine individuelle Antwort zu bekommen als trockene Theorie zu lesen. Hinzu kommt, dass man niemanden persönlich ansprechen muss (was ja speziell viele Teenagern extrem unangenehm ist).

siehe: http://www.bodycheck.bzga.de/index.php (Zugriff:27.11.08)

Tuesday, 25 November 2008

Young and Cool

Bei der Materialsuche bin ich auf eine interessante österreichische Seite über Essstörungen gestoßen. Es werden auch die Ernährungstrends der Jugendlichen ein wenig beleuchtet. Im folgenden die für mich wichtigsten Aussagen:

Je älter Kinder werden, desto geringer ist der Einfluss der Eltern auf das Ernährungsverhalten und desto ausgeprägter sind die persönlichen Vorlieben entwickelt. Die außer Haus verbrachte (Frei)zeit wird mehr. Da Taschengeld verfügbar ist, macht es Spaß, aus dem reichhaltigen Lebensmittelangebot selbst auszuwählen. Die Einstellung zum Essen wird häufig vom Umfeld sowie von der Meinung der Freunde geprägt und wechselt rasch. Die Ernährung muss den Jugendlichen Energie und Nährstoffe zuführen und die Bedürfnisse während des schubartigen Wachstums in der Pubertät abdecken. Die Nahrungszufuhr stellt aber auch eine Sinnes- und Genussquelle dar und ist ein wichtiger Aspekt der Sozialisation.
Vielfach bestimmen zu fettige und zu süße Nahrungsmittel den Speiseplan. Durch Bewegungsmangel verstärkt, führt dieses Essverhalten bei vielen Kindern und Jugendlichen vor allem zu Gewichtsproblemen.


Ein besonderes Problem Jugendlicher scheint die Wahrnehmung des eigenen Körpers zu sein. 46
% der 11- 15jährigen Jungen und 75 % der Mädchen möchten etwas an ihrem Körper ändern.
Während Jungen sich etwas häufiger für zu dünn halten, halten sich die Mädchen deutlich häufiger für zu dick. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper – gefördert durch das Schönheitsideal, Medien, Modezeitschriften – animiert zum Ausprobieren einer Schlankheitsdiät oder der „vielversprechenden Hilfsmittel zum Abnehmen“.


Ausgewogene Ernährung - was ist das?
Selten liegen die Meinungen von Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen so weit auseinander wie beim Thema Süßigkeiten und Knabberartikel: Was den einen zu viel ist, reicht den anderen noch lange nicht. Ihnen diese Lebensmittel generell zu verbieten, ist keine Lösung. Denn, was verboten ist, reizt umso mehr. Ein Verbot ist auch deshalb sinnlos, weil es keine Lebensmittel gibt, die an sich „gesund” oder „ungesund” sind. Eine gesunde Ernährung hängt immer ab von der Menge, der Auswahl und der Kombination unterschiedlicher Lebensmittel. Süßwaren und Knabbereien stellen für Jugendliche einen besonderen Genuss dar. Wenn sie in Maßen verzehrt werden, sind sie Teil einer ausgewogenen Ernährung. Die Naschration sollte allerdings kein Ersatz für eine Mahlzeit sein!

Ernährung von Kindern und Jugendlichen – Wunsch und Wirklichkeit (Schmid-Vender, 2001)


Was sich Eltern wünschen:
• Dass die Kinder mit Appetit alles Essen, was auf den Tisch kommt
• Dass sie die richtige Menge finden und das Essen schätzen und geniessen
• Dass sie gute Manieren bei Tisch haben
• Dass sie nicht am Essen herumnörgeln
• Dass sie nicht zuviel naschen
• Dass sie auch jene Lebensmittel essen, die die Eltern für wichtig halten (Vollkornbrot, Obst,
Gemüse)
• Dass sie nicht zu dick und auch nicht zu dünn sind
• Dass sie gesund sind, sich gut entwickeln und gute schulische aber auch sportliche
Leistungen zeigen
• Dass sie mit zunehmendem Alter die Verantwortung selbst übernehmen
• Dass sie verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umgehen
• Dass das Essen nicht stressig verläuft, beim Essen keine „Kämpfe“ ausgeführt werden und
dass ein angenehmes Klima bei Tisch herrscht
• Dass „Gesunde Ernährung für Kinder“ problemlos ablaufen kann


Was sich Jugendliche wünschen:
• Öfters ausländische Spezialitäten
• Keine Benehmenszwänge beim Essen
• Umweltschutz und Tierschutz, weniger Verpackungsaufwand


Ernährungserziehung bemüht sich deshalb, frühzeitig Wissen durch Motivation zu vermitteln und Verhalten durch "Verstehen" und "Vorleben" von Bezugspersonen der Kinder/Jugendlichen zu ändern. Kinder und Jugendliche interessieren nicht abstrakte Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit oder Ernährung und Umwelt, sondern Themen, die einen konkreten, erlebbaren Nutzen für die Jugendlichen versprechen. Wie kann ich durch richtige Ernährung bessere Leistungen im Sport erreichen? Wie kann ich durch Ernährung meine schulischen Leistungen fördern? Wie kann ich durch Ernährung zu einem besseren Aussehen beitragen?
Jugendlichen brauchen eine Orientierung und Unterstützung bei der Entwicklung einer gesunden Einstellung zum Körpergewicht und zur Figur, um so der Entwicklung von Ess-Störungen, aber auch der Entwicklung von Übergewicht entgegenwirken zu können.


Quelle: http://www.eduhi.at/dl/young_cool_Ferge.pdf (Zugriff: 25.11.08)

Sunday, 23 November 2008

Das Thema

Nachdem ich mehrfach im Kopf das für mich in Frage kommende Thema gewechselt habe und das world wide web ganz grob zuerst zu dem einen und dann zu dem anderen durchforstet habe - komme ich zu dem Schluss mich nun endgültig auf das Ernährungsverhalten Jugendlicher zu konzentrieren. Da es mich persönlich interessiert, da ich eigene Erfahrungen aus der Efterskole miteinfließen lassen kann und Material auffindbar ist, die Thematik aber trotzdem einzugrenzen ist. Bisher sieht mein Plan so aus, dass ich gerne die Fakten aufzeigen möchte (wie sieht die momentane Situation aus - wenn möglich mit einem kleinen Ländervergleich). Was sind Wünsche und Vorlieben - wie sind die Ernährungstrends. Was sind die Hintergründe, was nimmt Einfluss auf das Ernährunsverhalten der Teens (z.B. Familie, Körperbild, Peer-group, Tagesablauf...), soziale und/oder psychologische Hintergründe. Zum Abschluss wenn machbar einen Ausblick darauf, was Optionen sein könnten um die Situation zu verbessern.

Friday, 21 November 2008

Die Problemstellung

Inzwischen bin ich also tatsächlich soweit, dass vier potenzielle Probleme zur Auswahl stehen für meine Abschlussarbeit: Mein erster Gedanke war "Essverhalten bei Diabetes", da könnten einige eigene Erfahrungen aus Krankenschwesterzeiten mit einfließen, das Essverhalten Jugendlicher würde die Möglichkeit bieten, den Fragebogen aus der Efterskole mit einzubauen und dazu hätte ich außerdem schon etwas Material von der BzgA, Steffi gab mir den Input für die Frage "Krankenschwestern - die neuen Patienten" und im Gespräch mit unserem einzigsten Mann der Truppe kam die Thematik "Unterschiede im Gesundheitsverhalten zwischen Mann und Frau" auf...

Aufklärung

Nachdem wir jegliche Dozenten mit Fragen gelöchert haben - die auch geduldigst wieder und wieder beantwortet wurden, lüftet sich nach und nach das Geheimnis um dieses dubiose "Portfolio". Es soll bestehen aus drei Teilen: einem Workportfolio - indem einfach alles gesammelte Material, Interviews, Fragebögen usw. hinterlegt werden, einem Präsentationsportfolio - das Wichtigste in Form einer PowerPoint Präsentation, Post, Flipchart oder whatever wird präsentiert und einer Reflektion - wie bin ich vorgegangen, was habe ich gelernt, welche Schwierigkeiten gab es... und es soll ein Bogen zu einer soziologischen oder psychologischen Theorie gespannt werden. Dies sei die modernste Methode einer Evaluation - der neueste Schrei der Pädagogik sozusagen! Stellen wir uns also der Herausforderung :)

(Bild:http://www.schuelerfoerderung-gumpe.de/bilder/gluebirne400.jpg)

Monday, 3 November 2008

"The Portfolio"

Das Ende unseres Auslandssemesters rückt näher (für mein Geschmack viel zu flott momentan) und damit auch unser Abschlussprojekt. Die Aufgabe: wir müssen ein Portfolio erstellen zu einer mehr oder weniger beliebigen Problemstellung. Das Problem: Was ist ein Portfolio?? Und wo finde ich das Problem zu einer Problemstellung??? Was auffällt ist, dass sich unsereins schwer tut mit dieser dänischen "Freiheit" - bisher gewohnt bis hin zu Schriftgröße und Zeilenabstand im mm alles vorgegeben zu bekommen.