Friday, 31 October 2008

Trainierungsplanierung

Diese Woche war eine äußerst Bewegungsreiche - Noch heute spüre ich mir bisher unbekannte Muskeln... Anfang der Woche hören wir bei Martin etwas darüber wie Training funktioniert und auf was man als "Anleiter" acht geben sollte. Anschließend ist Schluss mit lustig und wir werden auf Herz und Lunge geprüft. Mit umgeschnallten Pulsmesser gehts darum innerhalb einer bestimmten Zeit zum Beispiel so schnell wie möglich Seil zu springen, Situps zu machen oder so hoch wie möglich zu hüpfen. Da geht die Pumpe! Das etwas ernüchternde Ergebnis, nehm ich jetzt einfach mal als Ansporn... !
Mitte der Woche gabs dann das "Fitnessprogramm für dich" das aus einer bunten Mischung, sozusagen einem Sammelsurium aus verschiedenen sportlichen Aktivitäten bestand: ein bisschen Aerobic, Tanz, Krafttraining, Koordination, Schwingen und Stretching.
Bei "Physical activity for health" gehts ausnahmsweise und momentan glücklicherweise "nur" theoretisch zur Sache: was passiert im Körper bei den Volkskrankheiten Arteriosklerose und Hypertension und was kann man mittels Bewegung dagegen tun.
Donnerstags in Aabenraa beim Tanz und Drama dreht sich diesmal alles um Tanz - vom Footdance über Folklore bis hin zum Jive! Shake it, baby...

Friday, 24 October 2008

Natur

Ja, ein Modul das schlichtweg den Titel "Natur" trägt... ?! Des Rätsels Lösung: ein Orientierungslauf! Zusammen mit einigen Netzstudenten geht es in den hier nahe gelegenen Wald. Ausgestattet mit Karte und Kompass wird bei herbstlicher Kälte und Nieselregen in zweier Grüppchen durch die Pampa gehirscht! Meine anfängliche Panik, somewhere in se woods, verloren zu gehen, weicht Ehrgeiz und Neugier... und ich merke: auch ein kaum vorhandener Orientierungssinn lässt sich fördern;-) Es war toll - das Spektrum an Dingen die wir hier lernen ist einfach spitze! Durchnässt bis auf die Socken gehts danach noch in die Sporthalle wo wir mit Spielen und Übungen vertraut gemacht werden, die Orientierung, Bewegung und Sinneswahrnehmung fördern sollen.

(Bild: www.psv-ol.de/images/hurra.jpg)

Thursday, 23 October 2008

Dance & Drama

Das mit Spannung und leiser Skepsis erwartete Modul "Tanz und Drama" steht heute an. Ab nach Aabenraa an eine pädagogische Institution der CVU Sønderjyllands - wo uns Lone und Flemming (zwei sehr motivierte, kompetente Dozenten!) freudig empfangen. "Ice breaking" ist die Devise - hier tun Rythmus-, Bewegungs- und Vertrauensspiele ihr Übriges dazu! Zum Schluss gibt es eine Ballmassage mit Entspannungsmusik (die nebenbei erwähnt, in Dänemark auch in Krankenhäusern bei Patienten eingesetzt wird) - volle Ladung Körper- und Sinneserfahrung:-) Eigentlich möchte man alles pinibelst genau notieren um nichts zu vergessen - denn genau so etwas gehört eben auch zu ganzheitlicher Gesundheitsförderung!!

Tuesday, 21 October 2008

Uni ruft

Praktikum absolviert, Kopenhagen erkundet, nu ist es also wieder an der Zeit die "Schulbank zu drücken"... Es geht los mit einer Evaluierung und Präsentation unserer Zeit an den Efterskolen. Es ist interessant zu hören was alle erlebt haben, zu sehen was jeder so "gewurschtelt" hat und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen! Das für uns bisher unbekannte Phänomen "Efterskole" entschlüsselt sich und alle nehmen ein riesen Batzen Erfahrung mit!
Auch auf dem Programm stehen Modul 2 und 4: ein bisschen Geschichte bei unserem Jørn und bei Torbjørn gehts um kulturelle Unterschiede. Im Speziellen um die verschiedenen Schulsysteme. Die sowohl im grundlegenden Aufbau als auch beim schlichten Umgang zwischen Lehrern und Schülern gravierende Unterschiede aufweist. Zum Schluss wirds philosophisch und die Frage "ist es besser mehr Freiheit und weniger Vorgaben zu haben (sozusagen "Master of ones own life" sein) oder macht das alles viel schwieriger, weil man selbstverantwortlich immer wieder entscheiden muss und wenig Wegweiser hat" ...

Friday, 17 October 2008

Kopenhagen Kompakt

Über den kleinen und großen Belt ging es für drei Tage nach Kopenhagen - das hieß: Augen auf, Ohren gespitzt und stramme Fussmärsche (unser Mentor Jørn als Geschichtsprofessor aus Leidenschaft hatte viele spannende Hintergründe und Insiderstories parat)!
Die Sightseeing Highlights in Kürze: Das Wahrzeichen schlechthin die kleine Meerjungfrau oder "lille Havfrue", welche sich in Natura als recht puristisch herausstellte. 3-4-5-6 Schlösser eins imposanter als das Nächste. Kirchen - schlichte sowie prunkvolle, das Nationalmuseum, Tivoli (der ganzjährige Vergnügungspark) aus Zeit und Geldgründen allerdings nur von vor dem Zaun bekuckt und the round Tower von dem man nen wahnsinns Blick über die whole City hat! Äußerst eindrucksvoll war auch der Stadtteil Christiania - hier leben die "not-mainstream-Leute", Ökos und Alternativen - Nature, Grafitti, Peace und *alles easy* :-)
Fazit: Kopenhagen - für mich eine Art Mischung aus Hamburg (aufgrund der Sauberkeit und Nähe zum Wasser) und Tübingen (aufgrund des leichten Ökoflairs, der alten schönen Häuser und der Massen an wuselnden Fahrradfahrern) definitiv eine schmukke und lebendige Stadt - gelohnt hats sichs!

Saturday, 11 October 2008

Praktikum - the end - Health Questionnaire

Unser "Health Questionnaire" wurde relativ interessiert aufgenommen und konnte von den Schülern direkt übers Intranet bearbeitet werden. Die interessantesten Ergebnisse stellten wir am letzten Tag vor der kompletten Mannschaft kurz vor.
Hier kurz ein Mini-Einblick: Etwas erschreckend der Alkohol und Zigarettenkonsum - 96% trinken regelmäßig und über ein drittel raucht. (Entspricht dem Anteil an rauchenden Erwachsenen und die Schüler sind hier im Durchschnitt 15Jahre alt!) Positiv das Bewegungsverhalten: alle machen mindestens einmal die Woche Sport (zusätzlich zu den täglichen 40min Pflichtbewegung), 39% sogar drei mal oder noch mehr! Bei einer generellen Empfehlung von 3 mal die Woche 45min moderater Anstrengung, ein absolut vorbildliches Ergebnis! Auch schön der Großteil sportelt einfach weil es ihm Spaß macht und weil sie wissen dass es gesundheitsförderlich ist! Bei der Ernährung sind die Ergebnisse ordentlich, könnten allerdings idealer sein: 44% Ernähren sich zu Hause nicht so gesund wie an der Efterskole und 65% kaufen sich zusätzlich zum hier angebotenen Essen Süßigkeiten oder FastFood.
Sehr schön finde ich die Tatsache dass die Schule den Fragebogen behalten wollte um weiter damit zu arbeiten und eventuell zu intervenieren an der ein oder anderen Stelle.

Praktikum - the end

Auch die letzte Woche an unserer Efterskole war "vollgepackt mit tollen Sachen". Dazu gehörte wieder ein Tag in der Küche - diesmal in der Frühschicht d.h. melden zum Dienst um 6Uhr!Wieder wurde geschnibbelt, gerührt und geschüttelt was das Zeug hält - Rezepte für Brot und diverse Salate sind notiert! Beim Sport steht "Gewaltspiel" auf dem Programm - hört sich brutal an... is es auch:-) Prinzip: 2 Mannschaften, 2 Tore, 1 riesen Ball, viel Matsch und keine Regeln! Teilnahme am Töpfer- und Textilkurs. Da die Zeit drängt müssen unsere Taschen in schweißtreibenden nächtlichen Nähaktionen fertig gestellt werden. In der ein und anderen Deutschstunde geben wir unsere Präsis zum Besten, schwärmen von der schwäbischen Heimat und schüren Ehrgeiz und Wettbewerbsstreit mittels des Deutschlandquiz. Interessant war auch die Aktion "Wir sammeln für das Rote Kreuz": einen Tag lang wurde nur auf Sparflamme gekocht und es gab von Allem nur das Nötigste (Haferschleim zum Frühstück, mittags Rødbrød, abends Reissuppe). Mit einem Schmunzeln denk ich an einen Tag zurück an dem auf eigene Initiative und Organisation die Mädels komplett von den Jungs bedient, hofiert und besungen wurden:-) In unserer freien Zeit haben wir uns in den Zug geschwungen um ein bissl Land und Leute auf Fyn zu erkunden. Odense (die größte Stadt hier und Geburtsort H.C.Andersens) und Middlefahrt (eine schnuckelige Hafenstadt).
Schnell kam dann auch das Ende am Freitag, wir wurden so herzlich verabschiedet - es fiel doch ziemlich schwer "Adieu" zu sagen...

Monday, 6 October 2008

4-Weeks-Without-Sugar

Hut ab!
Auf eigenen Vorschlag und Initiative der Kids wurde ein kleines gesundheitsförderndes Projekt ins Leben gerufen - vier Wochen lang wird auf sämtlichen Zucker verzichtet. Vorraus ging ein Vortrag einer Ernährungswissenschaftlerin über gesunde Ernährung, darüber was Zucker im Körper macht, wie er verwertet wird, woraus der Körper seine Energie zieht und welche Art Ernährung leistungs- und konzentrationsfördernd ist. Der daraus resultierenden Aktion zu folge schien dies einiges bei den Jugendlichen bewegt zu haben... Dass Obst und Gemüse gesund sind und Lollies und Schoki schädlich war bestimmt allen vorher schon klar, aber was passiert tatsächlich im Körper und wie wirkt sich das ganz akut und spür- oder sichtbar auf meinen Körper aus, könnte das Interesse und die Neugier geweckt haben.
Toll auch die Tatsache wie die komplette Schule sich dann darauf einstellte: es wird kein loser Zucker mehr parat gestellt und Kuchen oder Süßigkeiten vom Speiseplan gestrichen.

Thursday, 2 October 2008

Praktikum - the middle part - Nachtrag

Die Woche ist noch nich ganz rum und es gibt noch mehr Highlights...
Yanz dufte war die Textilstunde an der wir am Mittwoch teilgenommen haben. Haben das know-how und alle notwendigen Materialien an die Hand bekommen um eine Ledertasche zu nähen. Negativ: es sieht momentan nicht nach Tasche aus... Positiv: noch sind nicht alle Finger durchstochen...
Heute war mein Favorit dann die Yogastunde: stretchen, anspannen, atmen, fühlen, entspannen! Platz zwei bekommt die Überraschung für die Kids heute morgen: Im Schlafi gings mit Frühstücksbuffet durch die Zimmer... Es erwarteten uns freudige, dankbare und etwas zerknautschte Gesichter (+der ein oder andere Mief eines 3er Teenager-Jungs-Zimmer:-).
Platz drei für unsere Jogging-Aktion: wollten ans Meer laufen - Problem 1: Acker eignen sich nur bedingt zum joggen, Problem 2: Motivation > Muskelkraft... ;-)
Fleißig gearbeitet und gefeilt haben wir die Tage an diversen Präsentationen ("Tag der deutschen Einheit", Heimatstädte und Deutschland) und einem "Health-Questionnaire" der ab Montag via Intranet in Umlauf gebracht werden soll.